Flucht über die Gleise

Schwarzfahrer attackiert Bahnkontrolleure

Ein Schwarzfahrer hat am Samstag in Gauting Bahnmitarbeiter angegriffen und ist über die Gleise geflüchtet. Beinahe wäre er von einer Regionalbahn erfasst worden.

Gauting - Mit einer lebensgefährlichen Flucht hat sich ein Unbekannter am Samstag gegen 14.20 Uhr einer Kontrolle durch Bahnpersonal in Gauting entzogen. Der Mann war beim Schwarzfahren in einer S 6 erwischt worden, die Bahnkontrolleure stiegen mit ihm in Gauting aus. Dort eskalierte die Lage: „Erst füllte der Unbekannte eine Selbstauskunft falsch aus, dann wurde er zunehmend aggressiv und nahm gegenüber den Securitys eine Art Kampfhaltung ein“, berichtet die Bundespolizei. 

Die Bahn-Mitarbeiter drohten mit Pfefferspray und setzten es auch ein, als der Mann auf einen Kontrolleur zustürmte. Obwohl im Gesicht getroffen, gelang es dem Unbekannter, die Männer zu Boden zu werfen und über die Gleise fliehen. Eine Regionalbahn musste eine Schnellbremsung einleiten, um den Mann nicht zu überfahren. Einer der Kontrolleure wurde bei dem Gerangel leicht verletzt. Die Bundespolizei ermittelt und wertet unter anderem Videobilder aus.

Rubriklistenbild: © Archiv

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Grüne sehen „Jahrhundertchance für Starnberg“
Die Rathaus-Grünen nehmen beim Jahresgespräch zum für sie bedeutendsten Thema Stellung. 
Grüne sehen „Jahrhundertchance für Starnberg“
Hermann Geiger bewahrt die „Harmonie“
25 Jahre hatte Klaus Schliefer den Männergesangverein „Harmonie“ Unterbrunn geführt. Jetzt hängte er sein Amt als Vorsitzender an den Nagel. Damit der Verein nicht …
Hermann Geiger bewahrt die „Harmonie“
„Die Leute unterstellen uns Unwissenheit“
Der Bauernverband lädt zum Stallgespräch: Wie ist es eigentlich um das Verhältnis zwischen Bevölkerung und Landwirten bestellt?
„Die Leute unterstellen uns Unwissenheit“
Landkreis-SPD: So denkt sie über die GroKo
Die SPD-Kreisvorsitzende Julia Ney spricht über die am Sonntag anstehende Entscheidung.
Landkreis-SPD: So denkt sie über die GroKo

Kommentare