Auf der allerletzen Rille sichert sich der knallrote „Florian“ aus Söcking Platz zwei vor dem „Flintstone“ in Baumstammoptik. Ganz cool trotz Schräglage: Die „Florian“-Pilotin Dorothee Hauptmann.
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Auf der allerletzen Rille sichert sich der knallrote „Florian“ aus Söcking Platz zwei vor dem „Flintstone“ in Baumstammoptik. Ganz cool trotz Schräglage: Die „Florian“-Pilotin Dorothee Hauptmann.
Bilder vom Seifenkistenrennen 2017 in Unterbrunn.
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Seifenkistenrennen

Showdown in Unterbrunn: Der „Erlkönig“rast allen davon

Unterbrunn – Etwa 1000 begeisterte Fans – vom Baby bis zu den Großeltern – verfolgten am Sonntagnachmittag das vierte Unterbrunner Seifenkisten-Rennen der Dorffeuerwehr.

32 Piloten zwischen sieben und 66 Jahren gingen an der abschüssigen Rennstrecke mit den beiden knackigen Kurven an den Start. Im schwarz-weißen Familiengefährt „Erlkönig“ schlug Julian Ruschig (11), Enkel des Lokalmatadors Hermann Geiger, am Ende knapp die Söckinger Jugendfeuerwehr.

Spannung bis zuletzt: Beim ersten Probedurchlauf am Samstagabend hatte Betreuer Nico das feuerrote Gefährt der Unterbrunner Jugendfeuerwehr an der mit Strohballen gesicherten Rennstrecke zerlegt. Freiwillige legten kurzerhand eine Nachtschicht ein – und schraubten neue Kettcar-Reifen fest, erzählt Moderator Axel Höpner.

Halsbrecherische Fahrt ins Tal

Sonntag, 14 Uhr. Eine Kamera-Drohne kreist überm abgesperrten Gelände. Die als brennendes Feuerwehrhaus gestaltete Kiste der Unterbrunner Kinderfeuerwehr von Rebecca Möcks und Alexandra Heb gewinnt die erste Runde. „So was haben die noch nie gesehen“, freut sich die Söckinger Pilotin Dorothee Hauptmann an der Rampe. Die 14-Jährige lenkt den feuerroten „Florian“ mit echtem Blaulicht. Mit der aus zwei Kinder-Fahrrädern zusammen geschweißten Seifenkiste gewann die Söckinger Jugendfeuerwehr nach drei K.O. -Runden den zweiten Preis. Das Team Johannes Weigelt/Johannes Münch wurde im Baumstamm-Gefährt „Flintstone“ Dritter.

Zur Sache ging‘s bei den Erwachsenen: Der 66-jährige Josef Weiss aus Rosenheim wollte es nochmals wissen. Im „Roflag“ ging der Glasermeister an den Start. Im aerodynamischen Holz-Flitzer „48“ erkämpfte sich aber das Unterbrunner Dreier-Team um Sebastian Schönberger den Meistertitel. Florian Gemach wurde im Silberpfeil-Flitzer zweiter, Robert Ruschig im Familien-Gefährt „Erlkönig“ Dritter. Feierliche Oskar-Verleihung zum Finale: Für ihre fantasievoll gestaltete „Tortenfee“ prämierte das Publikum die kreative Pilotin Johanna Heb (12), aber auch die „Rennschnecke“ von Anton Michl (18).  cc

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