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In die Jahre gekommen: Die Skateranlage in Gauting wird saniert und ausgebaut. 

Aus dem Bauausschuss

Noch mehr Spaß im Skater-Paradies

Mit teils gewagten Sprüngen auf der Rampe hatten Jugendliche vor 15 Jahren die damals neue Skateranlage am Wiesen-Hang gegenüber dem Gautinger Sportgelände (Leutstettener Straße 45) eingeweiht. Nun wird die beliebte Anlage erweitert. Das hat der Gautinger Bauausschuss beschlossen.

Gauting – Mit einer 5000-Euro-Spende hatte der örtliche Unternehmer Thomas Criegée die von örtlichen Jugendlichen seit langem gewünschte Skateranlage einst vollends möglich gemacht. Weitere 1000 Euro hatte der frühere SPD-Landtagsabgeordnete, Ex-Gemeinderat und heutige Grünen-Ortsvorstandsvertreter Dr. Jürgen Schade damals beigesteuert. Gemeinderat Martin Strasser (CSU) hat das Projekt für die Gautinger Jugend zur Amtszeit von Bürgermeisterin Brigitte Servatius schließlich auf den Weg gebracht. 6000 Euro plus Bauhofleistungen hat der damalige Gemeinderat für die Anlage mit Funbox und Hillslide schon Anfang der 2000er-Jahre noch zusätzlich locker gemacht.

Bei den Gautinger Skatern kommt die Anlage im Außenbereich am Wiesenhang gegenüber den Tennisplätzen gut an – und ist stark frequentiert, bestätigt Rathaussprecher Maximilian Olberding. Bei Jungbürgerversammlungen ist daher immer wieder der Wunsch nach einer Erweiterung aufgekommen. „Um die körperliche, geistige und seelische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in ganzheitlicher Hinsicht zu fördern, sollten Spielflächen und Freiräume zum Spielen in vielfältiger Hinsicht vorhanden sein und gestaltet werden“, erläutert der Rathaussprecher den Grund des aktuellen Bauantrags. Auch „zur Förderung und Verbesserung der Sozialkontakte“ möchte die Gemeinde die Attraktivität der beliebten Skateranlage für Kinder und Jugendliche steigern.

Neu beantragt sind eine Minirampe, eine Quarter-Pipe, eine neue Rundbank, ein Granit-Ledge für Slide-Tricks, ein „Manual Rad“ aus Granit sowie ein Flatrail-Rund als Ersatz für die bestehende Hillslide, die ausgetauscht werden soll, erklärt der Rathaussprecher. Beim Aufbau der neuen Elemente machen die Skater auf freiwilliger Basis mit, so Olberding. Aus der Erweiterung und Aufrüstung der Skateranlage werde so „ein pädagogisch wertvolles Beteiligungsprojekt“. Ziel dabei sei, bei den zukünftigen Nutzern größeren Anklang zu finden.

Eine schallschutztechnische Verträglichkeitsuntersuchung werde noch den Nachweis erbringen, dass keine Bedenken gegen die Erweiterung der Skateranlage bestehen, versichert der Rathaussprecher. Das letzte Wort zur Baugenehmigung der von der Gautinger Jugend bereits heiß ersehnten, ergänzten Skateranlage hat jetzt das Landratsamt.

Von Christine Cless-Wesle

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