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Einsatzleiter Markus Thugut (r.) erklärt den Besuchern des Tags der offenen Tür den Ablauf der simulierten Brandübung beim Feuerwehrgerätehaus. 

Tag der offenen Tür

Premiere bei Gautings Feuerwehr

Erstmals fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Gauting ein Tag der offenen Tür statt. Er war ein voller Erfolg.

Gauting– Es war eine Premiere für die Freiwillige Feuerwehr Gauting. Zum ersten Mal haben die ehrenamtlichen Helfer einen Tag der offenen Tür organisiert und ihn in das Finale des Ferienprogramms verpackt. Rund 100 Kinder fanden das toll.

Aber nicht nur Kinder hat die Gautinger Feuerwehr zu ihrem Tag der offenen Tür gelockt. Das Angebot interessierte auch Eltern und Großeltern, die am Samstag mit zum Gelände der Brandbekämpfer kamen. Fasziniert verfolgten die Zuschauer den simulierten Brand eines Hauses, bei dem die Einsatzkräfte eine Frau aus dem qualmenden zweiten Stock des Gebäudes retten mussten.

Der Hof hinter dem Gautinger Polizeigebäude an der Münchener Straße liegt im strahlenden Sonnenlicht. An der Feuerwehrspritze warten bereits Kinder auf ihren Einsatz. Wegen des großen Andrangs müssen die Besucher auch für eine Fahrt mit einem der beiden Löschgruppenfahrzeuge erst einmal anstehen. Zum ersten Mal nutze die Gautinger Wehr einen Tag der offenen Tür, um Eigenwerbung zu betreiben, sagt Feuerwehrmann Dominik Sütterlin. Kommandant Stefan Klaußner, sein Stellvertreter Alexander Jung und Einsatzleiter Markus Thugut hatten den Tag mit verschiedenen Demonstrationen aus dem Einsatzalltag der Feuerwehr bestens vorbereitet. Vor allem unter Tags, wenn die meisten Menschen arbeiten, kann die Feuerwehr noch erwachsene freiwillige Helferinnen und Helfer für den aktiven Dienst gebrauchen, erklärt der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Martin Strasser.

Die technische Ausstattung der Rettungskräfte begeistert vor allem Buben. Konstantin (4) thront auf dem hohen Sitz des Teleskop-Gelenkmast-Fahrzeugs. Feuerwehrmann und Ex-Kommandant Richard Eck erklärt dem Buben, dass die Drehleiter samt Korb auf bis zu 30 Meter Höhe ausgefahren werden kann, um Personen zu retten oder von dort aus ein Feuer zu bekämpfen.

Markus Thugut leitet per Mikrofon den simulierten Brandeinsatz. Aus dem verqualmten zweiten Stock des Hauses ruft eine uniformierte Feuerwehrfrau laut um Hilfe. „In solch einem Fall muss man sofort die 112 rufen“, schärft Einsatzleiter Thugut den kleinen und großen Zaungästen ein. Was wo – der genaue Standort ist wichtig – gerade passiert und wie viele Verletzte es gibt, sollte der Anrufer der Rettungsleitstelle mitteilen und bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte am Ort des Geschehens bleiben. Fasziniert verfolgen Kinder und Erwachsene den Ablauf des Einsatzes. Über eine ausgefahrene Drehleiter wird die vermeintlich von Flammen bedrohte Feuerwehrfrau schließlich aus dem verqualmten Haus gerettet und auf der Trage liegend weggebracht. 

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