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Abschied von der Taverna Santorini: Taki Christou hat das GSC-Lokal aufgegeben.

GSC-Lokal Taverna Santorini

Neue Pächter mit bewährtem Konzept

Der Gautinger Sportclub hat sich einen neuen Betreiber für seine Vereinsgaststätte suchen müssen. Nach nicht einmal drei Jahren hatte sich Taki Christou von seinen Gästen verabschiedet. Mitte April soll der Betrieb weiterlaufen.

Gauting – Nicht nur die Vorsitzende des Gautiner Sportclubs (GSC) ist betrübt. Wie Elisabeth Wetlitzky bedauern auch die Stammgäste der Vereinsgaststätte Santorini den Abschied von Taki Christou. Aus privaten Gründen hat der Grieche das Handtuch geworfen. Nachfolger stehen aber schon parat: Voraussichtich Mitte April werden Vasileios Tzes, seine Frau Stella und deren Bruder Dimitrios Soufis das GSC-Lokal an der Leustettener Straße wieder eröffnen.

„Es war rührend, wie viele Menschen sich gemeldet haben“, sagt Taki Christou. Als der Wirt gepostet hatte, dass er die „Taverna Santorini“ aufgegeben hat, kamen viele Nachfragen, aber auch großes Bedauern. „Bei mir ist gesundheitlich alles in Ordnung“, sagte Christou. Nach wie vor sei er mit seiner Lebensgefährtin Jana Güther zusammen, die Inhaberin einer PR-Agentur ist und Christou in dem Lokal unterstützt hat. Doch seine beiden Söhne, die als Köche in der Restaurantküche wirkten, haben neue Berufs- und Ausbildungspläne, bedauert der Vater.

Für Taki Christou sei ein Lebenstraum zerplatzt, sagt GSC-Vorsitzende Elisabeth Wetlitzky. Der Gastronom hatte die Taverna für die nächste Generation aufgebaut – und viel investiert: Akustikdecke, neuer Fußboden, Mobiliar, Theke, Lüftung, Küchengeräte und noch mehr hatte der Pächter selbst finanziert. Deshalb suchte Christou einen Nachfolger, der Ablöse zahlt – aber auch das Konzept übernimmt. Denn in die erst im August 2015 eröffnete „Taverna Santorini“ hatten Christou und seine Partnerin Jana Günter „viel Herzblut“ gesteckt, sagt Wetlitzky.

An die Nachfolger, zwei junge Familien aus Gilching mit Erfahrung in der Gastronomie, hat der bisherige Wirt das Lokal bereits übergeben. Am Wochenende hat der GSC-Vorstand die Verträge mit den neuen Pächtern unterzeichnet. Sie werden mit demselben Erfolgskonzept weitermachen, sagt die Vorsitzende des GSC. Das Lokal ist mittlerweile mehr als nur eine Vereinsgaststätte. Nur noch etwa ein Drittel der Gäste der Taverna am Sportgelände seien Mitglieder des Vereins.

„Ich bin froh, dass meine Nachfolger das schöne Lokal so übernehmen und nach den Osterfeiertagen gleich wieder aufmachen“, sagt Taki Christou. Anfangs werde er die „jungen sympathischen Leute“ auch noch unterstützen – und mit seinen Gautinger Stammgästen bekannt machen.

Doch zunächst ist Christou zu seinen Eltern nach Griechenland gereist. Und wenn er wieder zurück ist in Bayern, wird er die Job-Angebote, die ihm bereits auf dem Tisch liegen, genauer unter die Lupe nehmen. Einen Wunsch hat der griechisch-stämmige Gastronom: „Ich möchte tagsüber arbeiten, denn ich bin nicht mehr 25“, sagt der 49-Jährige und lacht.

Von Christine Cless-Wesle

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