+
Der Neue in der Christuskirche: Pfarrer Klaus Firnschild-Steuer (l.) begrüßt Vikar Christoph Kappesser.

Neuer Vikar Christoph Kappesser ins Amt eingeführt

Verstärkung für die Christuskirche in Gauting

Das Team der Gautinger Christuskirche hat Zuwachs bekommen. Christoph Kappesser ist als Vikar  ins Amt eingeführt worden. Er wird zweieinhalb Jahre in der Würmtalgemeinde wirken. 

Gauting/Königswiesen – „Wir dürfen uns über einen neuen Vikar in unserer Kirchengemeinde freuen“, verkündet der evangelische Gautinger Pfarrer Klaus Firnschild-Steuer erleichtert: Christoph Kappesser hat gerade sein Theologiestudium in Heidelberg mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen. Der Neue ist 27 Jahre alt und seit 1. September an der Christuskirche, aber auch als Auszubildender am Predigerseminar in Nürnberg.

Beim gestrigen Festgottesdienst an der St. Ulrichs-Kapelle mit den Konfirmanden führte der Pfarrer seinen neuen Vikar offiziell in sein Amt ein. Auf der Waldwiese vor der Kapelle in Königswiesen musizierte ein Bläserquintett. „Bei der Konfirmandenfreizeit nächste Woche bin ich schon dabei“, sagte Kappesse, Sohn eines Pfarrers und einer Kirchenmusikerin aus Lahnstein im Rheinland.

Nach dem ersten theologischen Examen steht für Christoph Kappesser die Praxis des Pfarrberufs im Vordergrund, wie Steuer im aktuellen „ZeitZeichen“ der Christuskirche erklärt. Zweieinhalb Jahre Ausbildungszeit verbringt der Vikar in Gauting. Die ersten Wochen wird er – ähnlich wie Referendare fürs Lehramt – im Predigerseminar Nürnberg verbringen, so Steuer. Dort wird sich der Vikar auf den Religionsunterricht in Gauting, auf Gottesdienste und Seelsorge vorbereiten. „Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie Herrn Kappesser in der Kirchengemeinde zunächst kaum sehen“, sagt Steuer. Anfangs liege in der Ausbildungszeit der Religionsunterricht an den Gautinger Schulen im Fokus. „Erst ab November kommt die Gemeinde stärker in den Blick.“

Kappesser freut sich, im Würmtal zu sein. „Glücklich war ich, als ich erfuhr, dass ich zum Vikariat nach Gauting kommen sollte“, sagt er. Der gebürtige Rheinländer hat in Bonn und Heidelberg evangelische Theologie studiert. Beim Studium lernte er seine jetzige Freundin kennen. Sie kommt aus Dachau und absolviert ihr Vikariat im nahen Germering, wie Kappesser verrät. Umso mehr freue er sich, dass es mit seinem eigenen Vikariat im Großraum München geklappt hat.

„Gauting hat mich sofort angesprochen“, betont Kappesser. Denn der Pfarrerssohn wandert gern in der wunderbaren Natur vor der Haustür oder in den Alpen – und spielt begeistert Cello, Gleich beim ersten Besuch in Gauting war er mit Pfarrer Steuer im Öko & Fair-Umweltzentrum von Christiane Lüst. „Ich stehe total hinter dem ,Grünen Gockel‘“, sagt der junge Theologe. Die Projektgruppe der evangelischen Landeskirche für Umweltmanagement für weniger Ressourcenverbrauch und mehr Klimaschutz hat Pfarrer Steuer an der Christuskirche etabliert (wir berichteten). Der Gautinger Prozess „Grüner Gockel“ mit Aktionen wie Kleidertausch, Naschgarten und einem Radlgottesdienst steht bereits kurz vor seiner finalen Umwelterklärung.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Zwei Zebrastreifen in der Stadtmitte
Aus dem Provisorium soll ein Dauerzustand werden: Der Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität des Stadtrats will den Kreuzungsbereich …
Zwei Zebrastreifen in der Stadtmitte
Ende einer Ära – Startschuss für eine neue
Fritz Häring, der legendäre Wirt vom Midgardhaus in Tutzing, hat das Wirtshaus bereits geschlossen und ist beim Ausräumen. Derweil hat der Bauausschuss der Gemeinde …
Ende einer Ära – Startschuss für eine neue
Nächster Schritt zum Gymnasium
Die Vorentwurfsplanung für das Gymnasium Herrsching ist abgeschlossen. Der Kreis- und der Bauausschuss des Kreistags befürworteten die Planung. Im Gespräch sind weitere …
Nächster Schritt zum Gymnasium
Das Tässchen Kaffeein Orffs privater Küche
Grünes Licht für einen Museumsanbau gab der Dießener Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Nun soll der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan erarbeitet …
Das Tässchen Kaffeein Orffs privater Küche

Kommentare