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Gautinger Festwoche: 600-Meter-Zug durchs Ortszentrum

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Der große Umzug durch das Ortszentrum am Sonntag stellte einen der Höhepunkte während der Festwoche dar. © Foto: Jaksch

Gauting - Die Veranstalter ziehen nach der Gautinger Festwoche ein positives Fazit. Auch beim Heimatabend am Samstag, als der FC Bayern das Champions-League-Finale verlor, war das Zelt gut gefüllt. Bei Kaiserwetter fand dann am Sonntag der große Umzug statt.

Ein zirka 600 Meter langer Brauchtumszug mit rund 70 Vereinen zog sich am Vormittag durch Gauting. Trachtler aus dem gesamten Isargau sowie aus Nordamerika, Feuerwehren und die berüchtigte Burschenschaft Unterbrunn mit Maibaum auf dem Wagen grüßten die zahlreichen Schaulustigen. Vorne in den Pferdekutschen saßen die Schirmherren und Honoratioren dieses großen Brauchtumsfestes: Bürgermeisterin Brigitte Servatius, ihr Amtsvorgänger Dr. Ekkehard Knobloch, der stellvertretende Ministerpräsident Martin Zeil, Landrat Karl Roth, Münchens Stadtrat Otto Seidl und die beiden Pfarrer Otto Gäng und Dr. Günter Riedner.

Glücklich war Georg Schoger, Ehrenvorsitzender der Trachtler, über die vom D’Würmlust Stamm Gauting (100 Jahre), Feuerwehr (140) und „Die schöne Münchnerin“ (25) gemeinsam gestaltete Jubiläums-Festwoche. „Die, die wegen der Niederlage der Bayern traurig waren, hätten bei uns einen schönen Heimatabend gehabt“, sagte er lachend. Immerhin 500 bis 600 Bürger in Dirndln und Lederhosen genossen den Samstagabend, berichtet Martin Strasser, Vorsitzender des Feuerwehrvereins.

"Eine solche Vielzahl an Vereinen habe ich hier noch nie erlebt“, sagte Servatius in ihrer Ansprach am Sonntag. „Uns allen ist das Herz aufgegangen“, stimmte der stellvertretende Ministerpräsident Zeil in den Lobgesang ein. Und Landrat Karl Roth freute sich über das Bekenntnis zur Tracht der Region und zur Gemeinschaft der Vereine: „Ich danke allen Drei, dass wir das erleben durften.“

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