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Gautinger Bahnhof: „Da steht ja kein Bagger"

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Erhalt oder Abriss? Über die Zukunft des Empfangsgebäudes am Gautinger Bahnhof soll in einer Arbeitsgruppe ergebnisoffen beraten werden. © Foto: svj

Gauting - Ein Arbeitskreis aus Gemeinderäten soll ergebnisoffen über die Zukunft des Gautinger Bahnhofareals beraten. Das hat der Rat am Donnerstag beschlossen. Lesen Sie Auszüge aus der Sitzung.

„Ich bin froh, dass in dieses Thema wieder Bewegung kommt“, erklärte gestern SPD-Ortsvorsitzende Julia Ney. Ihre Partei hatte sich für einen Erhalt des Bahnhofgebäudes ausgesprochen. Sie freut sich, dass auch diese Option möglich ist.

„Da steht ja kein Bagger. Gauting 21 ist in weiter Ferne“, beruhigte Stephan Ebner (CSU) am Dienstag bei der Debatte um Abriss oder Erhalt des Empfangsgebäudes am Gautinger Bahnhof die Gemüter.

„Dieses Haus ist im Prinzip nicht sanierbar“, sagte dagegen CSU-Fraktionssprecherin Eva-Maria Klinger. Anderer Auffassung war Bürgermeisterin Brigitte Servatius. Der alte Bahnhof habe zum Beispiel einen stabilen Gewölbekeller.

„Der Erhalt kann sinnvoll sein“, so Markus Deschler (FDP). „Da oben ändert es sich fundamental“, plädierte Jens Rindermann (Grüne) für einen neuen Ansatz. Die komplizierten Erschließungen von Bahnhof und Grundschulgelände müssten nochmals überlegt werden.

Richard Eck (UBG) betonte, dass das alte Bahngebäude Verkehrsverbesserungen grundsätzlich im Weg stünde. Doch mit einem erneuten Aufrollen der Planung bis zur Sommerpause habe er keine Probleme.

Wenn das Gebäude bleibe, lege die Gemeinde Investoren und jeglicher Entwicklung Steine in den Weg, bemängelte Wolfgang Meiler (BiG).

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