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Für die Kriegsheimkehrer war 1918 der Gautinger Bahnhof geschmückt.

Gemeinderat Gauting

Ideen für den historischen Bahnhof

Gauting – Wie geht es weiter mit dem Gautinger Bahnhof? Antworten auf diese Frage soll der Gemeinderat am Dienstag, 24. Januar, geben.

In der Gemeinderatsitzung  werden konkrete Pläne fürs benachbarte und mittlerweile verkaufte Grundschulareal präsentiert. Neben den dort vorgesehenen Neubauten wünscht sich Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger den Erhalt des historischen Bahnhofs (wir berichteten). Auf der Tagesordnung steht deshalb auch die Aufhebung des Abrissbeschlusses, den der Gemeinderat 2010 gefasst hatte. Die örtliche SPD hat am Freitag daran erinnert, dass sich der Ortsverein 2013 für den Erhalt des Bahnhofs ausgesprochen hat.

Ideen zum Bahnhofsgebäude werden der Gautinger Architekt Christian Hadlich und sein Kollege Benedikt Sunder-Plassmann am Dienstag vorstellen. Bei der Werkstatt Bahnhofsquartier hatte Hadlich 2013 seinen Entwurf eingebracht: Nach Pasinger Vorbild soll das weithin sichtbare Bahngebäude als Solitär stehen bleiben. Da der Jugendstil-Klinker großteils abgeschlagen ist, wäre das Übertünchen des Hauses in Terracotta-Rot eine Lösung, hatte Hadlich damals vorgeschlagen. Nur die Original-Rundbögen der Fenster müssten wieder hergestellt werden. An den historischen Bahnhof schließt beim Hadlich-Entwurf ein Glasbau an.

Ende der vorigen Legislaturperiode hatte Architekt Sunder-Plassmann, Planer des restaurierten Bahnhofs in Feldafing, noch seine Idee vorgestellt: Er möchte die Ursprungsfassade des Gautinger Jugendstil-Bahnhofs mit Schlämmtechnik wieder sichtbar machen.  Christine Cless-Wesle

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