Am Ortseingang von Höhenrain an der Münsinger Straße wird eine Leichtbauhalle als Asylbewerbernotunterkunft entstehen. Die aufgeworfene Erdhaufen sind Relikte der Bodenproben, die das Landratsamt vorab machen ließ. Foto: Andrea Jaksch

120 Asylbewerber auf dem Festplatz

Höhenrain - Der Höhenrainer Festplatz wird Standort einer Asylbewerberunterkunft. Zudem machte der Gemeinderat klar, wo Sozialer Wohnungsbau entstehen soll: in Aufhausen.

Keiner der Gemeinderäte hatte sich die Entscheidung leicht gemacht, welcher der sieben vorab ausgewählten Standorte für eine zeitlich befristete Notunterkunft für Asylbewerber entstehen soll und wo Sozialer Wohnungsbau möglich ist. Nach mehr als eineinhalb Stunden Debatte und einer namentlichen Abstimmung war klar: Der Berger Rat sprach sich für die Höhenrainer Festwiese als Platz für 120 Asylsuchende in einer Leichtbauhalle aus. Der Verband Wohnen soll das kommunale Grundstück an der Osterfelderstraße in Aufhausen erhalten, um Wohnraum für weniger solvente Landkreisbürger und anerkannte Asylbewerber zu schaffen. In einer namentlichen Abstimmung sprachen sich alle Gemeinderäte bis auf Robert Schmid (CSU) für die Osterfelderstraße aus. Bei der Asylbewerberunterkunft war es knapper: Mit 12:9 votierte der Rat für die Festwiese. Dagegen waren Richard Fink, Hermann Reichart und Peter Sewald (alle EUW), die gesamte SPD-Fraktion, Grünen-Gemeinderätin und Jugendreferentin Julia Galloth sowie Robert Schmid und Robert Wammetsberger von der CSU.

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