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Genz will ein zweites Windrad bauen

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Genz’ Elektromobile vor der Solaranlage auf der Maxhöhe. Foto: fkn
Genz’ Elektromobile vor der Solaranlage auf der Maxhöhe. Foto: fkn

Berg - Der Berger Gemeinderat befasst sich am Dienstag, 14. Dezember, mit dem Bauantrag von Siegfried Genz für ein weiteres Windrad - etwas abseits der Maxhöhe in Bachhausen.

810 Kilowattstunden Strom soll das Windrad liefern, das mit einem Rotor von 45 Meter Durchmesser ausgestattet sein soll. Im Umkreis von 300 Meter um den Standort gebe es keine Wohnbebauung, betont Siegfried Genz. Sein bestehendes und umstrittenes Windrad auf der Maxhöhe mit einer Leistung von 150 kwh und einer Höhe von 35 Meter will der Unternehmer durch das neue nicht ersetzen, es aber auch nicht verlagern. Aus der Vergangenheit hat der Unternehmer aber gelernt: „Man sollte ein Windrad nur dort hinbauen, wo es wirklich niemanden stört.“

Auch wenn der Ingenieur nun ein neues Windrad bauen will - und das alte gerne gegen eine Baugenehmigung für den Mörserturm eintauschen würde, wie beim jüngsten Termin vor dem Verwaltungsgerichtshof deutlich wurde -, hält er die Windkraft für ein Auslaufmodell. „Windkraft wird es heute in 100 Jahren nicht mehr geben“, sagt Genz und ist von der Wasserstofftechnik überzeugt.

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