Sorge um Frank Plasberg: „Hart aber fair“-Moderator erkrankt - längere Pause droht

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Hahn im Korb: Zu einem Plausch ließ sich Günther Schuster nach einigen Reparaturen am Nähtisch der Frauen nieder. Foto: Stefan Schuhbauer-von Jena

Gilching hat jetzt auch ein Repair-Café

Gilching - In Gilching fand am Wochenende erstmals ein Repair-Café statt. Wie auch schon in Herrsching, Starnberg und Gauting war es ein voller Erfolg.

Das erste Repair-Cafés in Gilching hat sämtliche Erwartungen übertroffen. Insgesamt zählten die Veranstalter am Samstag an die 60 Reparaturen.

Kaum öffneten sich die Türen im evangelischen Gemeindezentrum St. Johannes in Gilching, stürmten zahlreiche Besucher das Repair-Café. Im Gepäck hatten sie defekte Fahrräder, Radiogeräte aus der Vorkriegszeit, Omas erste elektrische Kaffeemühle, Opas alte Taschenuhr, Schubladen aus Holz, kleine Figuren aus Porzellan und Gips und Kleidungsstücke, denen der Reißverschluss oder die Knöpfe fehlten.

Für die Zweiräder hatten Werner Deiglmayer und Alois Laubenbacher eine kleine Reparaturstation draußen im Hof aufgebaut. „Insgesamt haben wir heute fünf Fahrräder wieder fahrtüchtig gemacht“, freute sich Laubenbacher. Er versprach, auch bei einer Fortsetzung des Repair-Cafés wieder zur Verfügung zu stehen.

Am Empfang begrüßte Sonja Gaja die hilfesuchenden Kunden. „Ohne die Hausordnung und die Sicherheits-Charta zu unterschreiben, kann keine Reparatur angenommen werden“, betonte sie. Das viele Punkte umfassendes Papier sichert die ehrenamtlichen Helfer ab, falls unter anderem ein fachliches Risiko die Annahme eines Gerätes nicht möglich macht beziehungsweise der Abbruch der Reparatur beschlossen wird.

Zu den 15 Helfern, die vor Ort waren, gehörte auch Margarete Härtel. Die 83-Jährige hatte Strickarbeiten dabei und erklärte: „Ich leiste Hilfe zur Selbsthilfe. Leider lernen die Kinder heute in der Schule nicht mehr, wie man strickt und häkelt.“ Derweilen ersetzte Freja Gleißner an der Nähmaschine den defekten Reißverschluss an einer Kinderjacke.

Pünktlich um 17 Uhr war nach drei Stunden Schluss. An Spenden sind 200 Euro eingegangen. „Daran müssen wir noch arbeiten, damit es etwas mehr wird“, sagte Mitorganisator Manfred Gehrke. Denn das Spendenaufkommen soll sozialen Zwecken innerhalb der evangelischen Kirche zugute kommen.

Abgesehen davon herrschte seitens der Helfer „volle Zufriedenheit. Es hat uns allen Spaß gemacht. Außerdem gab es ja einige Erfolgserlebnisse“, sagte Gehrke.

Ob und inwieweit es eine Fortsetzung des Repair-Cafés gibt, entscheidet nun die evangelische Kirchengemeinde. „Der Pfarrer wollte erst einmal sehen, wie es abläuft und ob das Angebot überhaupt angenommen wird“, sagte Gehrke. An letzterem dürften keine Zweifel mehr bestehen.

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