Freudentag: das Kinderhaus Klex bei der Einweihung vor rund zwei Jahren. Heuer gibt es zwei weitere Feiern dieser Art, wenn das neue Montessori-Kinderhaus und der Hort voraussichtlich im Herbst an den Start gehen. Foto: as

Kinderbetreuung jetzt auch im Wald

Gilching - Gilching investiert heuer 7 Millionen Euro in Kindertagesstätten in der Hoffnung, alle Wünsche damit befriedigen zu können. Neu ist ein Waldkindergarten.

Mehr als 1200 Kinder werden in der Gemeinde Gilching derzeit betreut. Die Kommune war fleißig in Sachen Kinderbetreuung und hat in den vergangenen Jahren viel Geld in drei neue Gebäude investiert. Ab Herbst kommt ein viertes hinzu: Dann entstehen weitere rund 130 Plätze im neuen sechsgruppigen Hort an der Arnoldus-Grundschule. Ein weiteres Novum voraussichtlich ab September: ein Waldkindergarten, den MuKuNa plant. Interessenten können sich am Samstag, 31. Januar, von 10 bis 12.30 Uhr im MuKuNa, Am Steinberg 26, informieren.

Das Rathaus hofft, dass ab September alle Kinder, die einen Platz nötig haben, versorgt sind. Genaueres weiß man erst, wenn alle Anmeldungen vorliegen. „Im Kindergartenbereich werden zum September etwa 170 Plätze frei, bei den Krippen sind es rund 50“, sagt die zuständige Mitarbeiterin Sophie Dirr. „Beim Kindergarten wird es knapp reichen, bei den Krippen nicht - wie jedes Jahr.“

Bei Kindergarten und Krippe helfen die Meldedaten für eine Bedarfsprognose, bei den Schulkindern nutzen sie nichts. „Wir wissen nicht, wie viele kommen“, sagt Sabine Bader, die die Schulkinderbetreuung koordiniert. Derzeit gibt es in der Mittagsbetreuung bis 14 Uhr an der James-Krüss-Grundschule rund 50 Plätze sowie 15 Plätze am Abenteuerspielplatz. An der Arnoldus-Grundschule sind es laut Bader 75 Plätze sowie rund 50, die im Christoph-Probst-Gymnasium betreut werden. Bis zum frühen Abend sind die Schulkinder im Hort untergebracht. Zwei Gruppen mit je 25 Kindern sind im Hort der Diakonie, 50 Kinder im Evangelischen Hort und weitere 25 im Katholischen Hort.

Der neue Hort an der Arnoldus-Grundschule mit 130 bis 140 Plätzen wird die Situation entspannen. Er entsteht im Frühjahr in Fertigbauweise. „Die Bodenplatte liegt bereits“, sagt Rathauschef Manfred Walter. Rund 3,5 Millionen Euro kostet das Gebäude. Weitere 3,5 Millionen Euro investiert die Kommune ins neue Montessori-Kinderhaus, das am Frauwiesenweg neben der Kinderfarm entsteht. Das Kinderhaus arbeitet bereits in Containern an der Rudolf-Diesel-Straße und zieht im Herbst um. Nun entsteht zudem ein Waldkindergarten, was Bürgermeister Walter nur recht ist: „Er würde unser Angebot abrunden“, sagt er.

Ab 2018 wird es ein neues Kinderhaus in der Alten Schule in Argelsried geben, nachdem die Montessori-Schule in einen Neubau gezogen ist. Aktuell sucht die Gemeinde nach Personal für den neuen Hort. Der Markt ist schwierig, doch Walter ist zuversichtlich. „Bis jetzt hatten wir immer Glück. Wir können vielleicht nicht mehr aus dem Vollen schöpfen, aber der Betrieb wird laufen.“

edl

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