50-Millionen-Euro-Projekt

„Das könnte den Landkreis verändern“

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Gauting/Gilching – Die Münchner Firma Hangarworld präsentiert Pläne für Erlebniswelt mit Zeppelin.

Die Firma Hangarworld zeigt mit Bildern des Zeppelin-Landeplatzes und des Museums, was sie in Gauting und Gilching vorhat. 

Diese Idee ist groß – riesengroß. Das Münchner Unternehmen Hangarworld möchte den Zeppelin wiederbeleben – und nennt es ein „Leuchtturmprojekt“, das nun als interkommunale Zusammenarbeit auf einem Grundstück der Gemeinden Gauting und Gilching realisiert werden soll. Seit Jahren versucht die in Spanien geborene Firmenchefin Arantxa Dörrie, eine Lern- und Erlebniswelt in Garching zu bauen. Das Geld ist da, Investor ist die schwäbische Unternehmensgruppe Dünkel Holding, die an diversen deutschen Standorten, darunter ab 2017/18 in München-Freimann, die Motorworld betreibt – eine Eventfläche für Liebhaber hochwertiger Fahrkultur und zugleich die vielseitigste Eventfläche Münchens.

Nun haben es die Investoren auf den Zeppelin und dessen Geschichte abgesehen. Und da die Namen Zeppelin und Dornier als Luftfahrt-Pioniere zusammengehören, liebäugeln die Investoren nun mit einer Fläche angrenzend an den Sonderflughafen Oberpfaffenhofen. 200 Arbeitsplätze könnten entstehen, in sogenannten Pioniergaragen sollen Start-Ups wirken können.

"Die Unternehmer rechnen mit im Schnitt 600 Besuchern pro Tag"

„Dieses Projekt ist klasse. Es würde allerdings den gesamten Landkreis verändern“, sagt Manfred Walter. Der Bürgermeister saß am Donnerstag wie seine Ratskollegen aus Gilching und Gauting in der geheimen Sitzung, in der die Unternehmer die Vision des 50 Millionen Euro schweren Projekts mit Museum, Hotel, Tagungs- und Kongresszentrum sowie Outdoorbereich und Zeppelin-Landeplatz vorstellten.

Das alles müsse man jetzt erst einmal wirken lassen, in der Öffentlichkeit kommunizieren und die Bürger fragen. Zwar sei versprochen worden, dass Bürger aus Gauting und Gilching nur die Hälfte der Eintrittspreise zu zahlen hätten, allerdings müsse man sich auch über Themen wie Verkehrslösung unterhalten. Walter: „Die Unternehmer rechnen mit im Schnitt 600 Besuchern pro Tag, sechsmal täglich und an 220 Tagen soll der Zeppelin abheben.“  

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