Lawinenabgänge in den Chiemgauer Alpen - verschüttete Personen vermutet

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Auch Landrat Karl Roth hat sich schon in den Dienst der guten Sache gestellt.

Am Mittwoch in der Schlossberghalle

BRK-Appell: Bitte gehen Sie zur Blutspende

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Der BRK-Kreisverband organisiert einen Termin am Mittwoch in der Schlossberghalle. Ein Notarzt erklärt, warum das Spenden so wichtig ist.

Landkreis – Klar, Blutspende ist wichtig. Das weiß jeder. Aber trotzdem geht nur etwa jeder 14. potenzielle Spender auch hin und lässt sich einen halben Liter Blut abnehmen. Ein halber Liter weniger – für einen gesunden Menschen ein Klacks. Ein halber Liter mehr – für einen verletzten Menschen möglicherweise die Lebensrettung.

Dr. Cornelius Neumann-Mangoldt weiß, wie wichtig Blutspende ist. „Bei einem schweren Trauma können die Menschen zwei bis drei Liter Blut verlieren“, erzählt der Allgemeinmediziner (60), der seit 27 Jahren als Notarzt für die BRK-Bereitschaft Starnberg tätig ist. Besonders viel Blut würden Unfallopfer mit Verletzungen an Milz, Leber oder im Bauchraum verlieren. „Das ist absolut lebensgefährlich“, sagt Neumann-Mangoldt. Nur wenn in den Kliniken ausreichend Blutkonserven vorrätig sind, kann diesen Patienten adäquat geholfen werden. „Deswegen ist Blut spenden notwendig, um Leben zu retten.“ Blutersatz, wie ihn die Notärzte dabei haben, dient lediglich der kurzfristigen Stabilisierung und Sauerstoffversorgung.

Am morgigen Mittwoch, 28. Juni, bietet das BRK in der Starnberger Schlossberghalle den nächsten Termin an. Von 16 bis 20 Uhr ist der Blutspendedienst dort und hofft auf möglichst viele Spender zwischen 18 und 68 Jahren. Für Erstspender gilt eine Obergrenze von 60 Jahren. Für alle gibt es im Anschluss natürlich Getränke und eine Brotzeit, auch Süßes wie Muffins werden gereicht. Darüber hinaus dürfen sich die Spender ein kleines Geschenk, zum Beispiel ein Buch, aussuchen.

Gerade vor Beginn der Sommerferien ist die Blutspende wichtig. Denn wenn viele Menschen verreist sind, sind auch viele Blutspender verreist – und die Vorräte in den Kliniken laufen Gefahr, zur Neige zu gehen. Nach dem Termin in Starnberg gibt es im Juli noch zwei Möglichkeiten im Landkreis: am Donnerstag, 13. Juli, in der Christian-Morgenstern-Grund- und Mittelschule in Herrsching und am Donnerstag, 20. Juli, im Rathaus in Gilching, jeweils von 16 bis 20 Uhr. Informationen zu dem Angebot gibt es unter z (0800) 11 949 11.

Dr. Cornelius Neumann-Mangoldt hat in den 27 Jahren als Notarzt viele dramatische Situationen erlebt – und dabei viele Menschen getroffen, deren Leben gerettet werden konnte. Auch dank der vorrätigen Blutkonserven. Er selbst lässt sich übrigens auch zur Ader. „Dieser kleine Pieks ist halb so wild.“

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