Die Asto-Group hat nun auch Bienen (v.l.): Thorben Fabian, Sandra Weiß (Asto-Bienenbeauftragte), Simon und sein Vater Michael Ruhdorfer mit den ersten Bienenstöcken.
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Die Asto-Group hat nun auch Bienen (v.l.): Thorben Fabian, Sandra Weiß (Asto-Bienenbeauftragte), Simon und sein Vater Michael Ruhdorfer mit den ersten Bienenstöcken.

Umweltschutz

Asto-Business-Group geht unter die Imker

Mehr zufällig als gewollt kam die Asto-Business-Group aus Gilching zu drei Bienen-Völkern. Peu à peu sollen weitere Unternehmen motiviert werden, beim Bienenprojekt mitzumachen. Geplant ist auch, rund um den Asto-Park Dächer und Ausgleichsflächen mit Wildblumen zu bepflanzen.

Gilching - Bei der Eröffnung des neuen Touristik-Infotreffs in Herrsching war Asto-Geschäftsführer Ekkehard Fabian mit Freizeit-Imker Michael Ruhdorfer ins Gespräch gekommen. Thema war die Bedeutung der Bienen für die Umwelt und für das Überleben der Menschen insgesamt, erzählt Fabian. Schnell war man sich einig darüber, dass auch der Asto-Park unter die Imker gehen wird. „Jetzt wollen wir jede Gelegenheit nutzen, Geschäftsfreunde und Pächter unserer Immobilien zu motivieren, es uns gleich zu tun“, betonte Asto-Mitarbeiter Thorben Fabian am Mittwoch bei der Anlieferung der Bienenvölker.

Gebracht wurden die rund 150 000 Bienen von Profi-Imker Michael Ruhdorfer aus Oberpfaffenhofen. Sie stehen zwischen dem Asto-Verwaltungsgebäude an der Friedrichshafener Straße nahe der A 96. Ruhdorfer wird das Projekt federführend betreuen, assistiert durch Sandra Weiß (Asto). „Ich kenne die Arbeit mit den Bienen von Kindesbeinen an. In den 60er Jahren hat mein Vater Hermann Ruhdorfer die Imkerei gegründet und bis zu 40 Völker betreut. Ich half ihm bei den Bienen und beim Honigschlecken.“ Nach dem Tode des Vaters 2011 führte der 55-jährige Maschinenbau-Ingenieur die Imkerei weiter. „Bienen sind aber weit mehr als nur ein Hobby“, sagt Ruhdorfer. „Sie tragen durch ihre Bestäubung wesentlich zum Erhalt der Natur bei. Wer also Wert auf eine intakte Natur legt, tut gut daran, Blühwiesen anzulegen oder Patenschaften zu übernehmen.“

Beim Richtfest für das neue Mäander-Projekt im Gewerbegebiet Süd am kommenden Donnerstag soll Ruhdorfer für das Projekt werben, so Thorben Fabian. „Beim Richtfest kommen viele unserer Mieter und Geschäftspartner zusammen, die dann überzeugt werden sollen, beim Bienenprojekt einzusteigen.“

Die Kosten liegen je nach Anzahl der Stöcke bei rund 100 Euro pro Jahr. Als Anreiz winken rund zehn Gläser Honig, der zu 100 Prozent aus der Region stammt. Wer Interesse an einer Bienen-Patenschaft hat, kann sich auch über michaelruhdorfer@gmx.de nähere Informationen einholen.    

Uli Singer

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