Evakuierung läuft: Kreuzfahrtschiff bei heftigem Sturm in Seenot - Helfer ebenfalls in Not

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Gemeinsamer Kraftakt: Vier Feuerwehrleute tragen zur eigenen Sicherheit eine Küchentheke aus dem Haus – darin könnte noch Glut sein.

Feuerwehreinsatz

Einfamilienhaus nach Brand unbewohnbar

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr musste die Freiwillige Feuerwehr Gilching am Dienstagmorgen einen größeren Hausbrand löschen.

Gilching – Diesmal brannte es in einem Holzhaus in der Gilgener Heide. Die Ursache ist noch unklar. „Der Brand im Einfamilienhaus begann im Bereich der Küche. Möglicherweise ging er von der elektrischen Heizung oder einem Küchengerät aus“, mutmaßte der stellvertretende Feuerwehrkommandant Michael Klinglmair.

Der Notruf ging um 8.23 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr ein – schon sieben Minuten später war der Löschzug vor Ort: 20 Einsatzkräfte und vier Fahrzeuge. Darunter waren ein Löschfahrzeug und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug. Der Notruf kam von den Eltern des Hausbesitzers, die im Nachbarhaus wohnen. Der Hausbesitzer (53) selbst befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht zu Hause. Der Vater versuchte noch, den Brand auf eigene Faust mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Dabei erlitten er und seine Frau leichte Rauchgasvergiftungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Innerhalb einer halben Stunde hatte die Freiwillige Feuerwehr den Brand gelöscht. Vier Kameraden hatten im Innern des Hauses gegen das Feuer gekämpft.

„Das Haus ist unbewohnbar“, sagte Klinglmair: „Das Feuer hat sich über die offene Galerie nach oben gebrannt und Holzbalken und Wände angegriffen. Alles wurde in Mitleidenschaft gezogen.“ Die Kripo Fürstenfeldbruck schätzt den Schaden auf 150 000 Euro. Hinweise auf Brandstiftung gibt es nicht.

Bereits im Januar hatte es innerhalb weniger Stunden zwei größere Brände in Gilching gegeben. Am Abend des 8. Januar hatte ein brennender Christbaum ein Wohnzimmer verwüstet, am darauffolgendem Morgen war ein Dachstuhl in Flammen aufgegangen (wir berichteten). Warum es plötzlich so viele größere Brände gibt, kann sich auch Vize-Kommandant Klinglmair nicht erklären: „Vorher hatten wir jahrelang nur kleine Brände.“

Carlos Pohle VazqueZ

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