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Spalier bei der Premiere: Die Mitarbeiter empfangen Monika und Thomas Ross aus Wörth als erste Gäste des Courtyard by Marriott im Asto-Park in Gilching. 

Courtyard by Marriott

Die ersten Gäste kommen aus Wörth

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Das größte Hotel im Landkreis hat den Betrieb aufgenommen. Im Juni ist ein Tag der offenen Tür geplant.

Gilching – Überall im Landkreis Starnberg mühten sich Burschen und Trachtler am 1. Mai, damit die Maibäume in ihrer vollen Pracht erstrahlen können. Ganz andere Gedanken als an diese bayerische Tradition hatten Mitarbeiter an der Friedrichshafener Straße in Gilching: Im dortigen Asto-Park öffnete am Maifeiertag das Courtyard by Marriott für seine ersten Gäste. Mit 174 Zimmern ist es das größte Hotel im Landkreis (wir berichteten).

Das Vier-Sterne-Haus im Asto-Park ist vor allem auf Geschäftskunden ausgerichtet, möchte sich aber auch für Touristen anbieten. Die ersten kamen am 1. Mai: Die Mitarbeiter standen am Eingang Spalier für Monika und Thomas Ross aus Wörth (Landkreis Erding).

30 Mitarbeiter aus fünf Nationen kümmern sich künftig unter der Führung von General Manager Arnulf Daxer (37) um die Gäste. Für die gibt es eine Lobby, einen Konferenzbereich mit Tagungsräumen auf 220 Quadratmetern, einen Wellness- und Fitnessbereich sowie Restaurant und Bar. Die Gesamtnutzfläche des 22-Millionen-Euro-Projekts beträgt 8500 Quadratmeter.

Im Asto-Park sind derzeit über 75 Unternehmen aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Robotik, IT, Automotive, Satelliten-Navigation und Maschinenbau mit rund 8000 Mitarbeitern ansässig. Ein Unternehmen spielt für das Courtyard by Marriott aber eine besondere Rolle: Dornier. Das Traditionsunternehmen ist in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Oberpfaffenhofen angesiedelt. Passend dazu sind die Konferenzräume nach legendären Dornier-Flugzeugen benannt und heißen etwa „Delphin“ oder „Libelle“. „Das Flair der Fliegerei zieht sich durch das gesamte Haus“, schreibt die Hotelkette. Dafür sollen unter anderem Foto-Reproduktionen und Skulpturen sorgen.

Nach dem Besuch der ersten Gäste soll die Öffentlichkeit das Hotel bei einem Tag der offenen Tür und der offiziellen Eröffnungsfeier im Juni zu Gesicht bekommen. Dann möchte das Vier-Sterne-Hotel sein „Highlight“ zeigen, wie es heißt: die Panorama-Sauna im sechsten Stock mit Blick über die fünf Seen des Landkreises Starnberg bis zu den Berggipfeln der Alpen. Es ist nach Angaben von Gilchings Bürgermeister Manfred Walter das höchste Haus der Gemeinde. Davon haben sich nun auch die ersten Gäste überzeugt.

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