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Starnbergs Polizeichef Bernd Matuschek präsentiert das Diebesgut.
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Ein Teil der Einbrecherbeute.
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Ein Teil der Einbrecherbeute.

Einbruchsserie

Ölgemälde lag am Waldrand

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Landkreis - Eine schier endlose Einbruchsserie hält seit Wochen die Bewohner des Landkreises in Atem. Jetzt wanderte ein weiterer Einbrecher hinter schwedische Gardinen. Einen Teil der Beute fand unterdessen ein aufmerksamer Pöckinger.

Hans Josef Knier aus Pöcking staunte nicht schlecht darüber, was er bei einem ausgedehnten Spaziergang an einem schwer zugänglichen Waldrand in der Nähe des Ministerhügels entdeckte: Einen schicken Besteckkasten, Modeschmuck und ein Ölgemälde samt Goldrahmen. „Ist das etwa ein Teil der Beute der Einbrecher, die zurzeit den Landkreis unsicher machen?“, fragte sich der Pöckinger.

Und rief bei der Polizei an. Das war Mitte Dezember. Heute ist klar: Hans Josef Knier lag goldrichtig. „Wir konnten einen Teil der aufgefundenen Gegenstände bereits verschiedenen Einbrüchen zuordnen“, berichtete gestern der Chef der Polizeiinspektion Starnberg, Bernd Matuschek. Bei dem Ölgemälde sei es besonders einfach gewesen. Das stammte aus einem Einbruch in Feldafing (wir berichteten). Und nicht nur das: Auch der Einbrecher, dem die Taten zur Last gelegt werden, sitzt bereits hinter Schloss und Riegel.

Es handele sich um einen Asylbewerber aus Albanien, so Matuschek. Der Fund von Hans Josef Knier habe dabei durchaus mitgeholfen. „Wir stehen natürlich im Kontakt mit unseren Kollegen aus München. Und die sind der Ansicht, dass ein Teil der Beute Einbrüchen in der Landeshauptstadt zugeordnet werden kann“, berichtet der Starnberger Polizeichef weiter. Doch was wird nun eigentlich aus dem sichergestellten Diebesgut? „Was wir eindeutig zuordnen können, wird den rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben“, sagt Matuschke. Das Gemälde und der Besteckkasten seien bereits wieder bei ihren Eigentümern. In den vergangenen Wochen wurden fast täglich Einbrüche gemeldet.

 Bereits am Montag berichtete die Polizei in Gilching, dass sie zwei dringend Tatverdächtige nach einer aufregenden Verfolgungsjagd habe festnehmen können. Die 24 und 25 Jahre alten Männer sitzen nun in Untersuchungshaft (wir berichteten). Eine Auswertung unserer Berichterstattung ergab, dass durch die Polizei allein seit Anfang November insgesamt 53 Einbrüche im Landkreis Starnberg gemeldet wurden. Betroffen ist dabei fast jeder Ort in der Region. Spitzenreiter in der Liste – die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, da sie nur auf den Polizeiberichten basiert – ist Starnberg mit sieben Einbrüchen in gut zwei Monaten.

Direkt dahinter findet sich Gauting mit fünf sowie Gilching, Stockdorf und Hechendorf mit jeweils vier vermeldeten Einbrüchen. Tipps, wie man sich effektiv vor Einbrechern schützen kann, gibt die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle in Fürstenfeldbruck, erreichbar unter Tel.: (0 81 41) 61 20.

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