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Das Wasser im Gilchinger Springbrunnen ist verdreckt. Daher hat die Gemeinde die Anlage im Ortszentrum trocken gelegt. 

Gilchinger Ortszentrum

Gefährliche Wasserspiele

Die Gemeinde Gilching hat  Wasser-Anlage und Springbrunnen im Ortszentrum trocken gelegt. Ein Gutachter hat vor verseuchtem Wasser gewarnt. 

Gilching – Sanierung wird in der Gemeinde Gilching großgeschrieben. Auf der Agenda stehen aufwendige Projekte. Hinzugekommen ist die Brunnenanlage im Ortszentrum. Sie musste wegen Gesundheitsgefährdung stillgelegt werden. Es ist sogar von „Lebensgefahr durch Verseuchung“ die Rede.

Weit mehr als gedacht, muss in der Gemeinde Gilching für die Sanierung alter Gebäude und Bauwerke investiert werden. Schon der Umbau des historischen Bahnhofsgebäudes in einen Kulturtreff mit Restauration war ein Mammutprojekt, das die Haushaltskasse trotz hoher Förderung über Gebühr strapazierte. Dazu kommen das ehemalige Pflegeheim an der Rosenstraße, das künftig als Musikschule genutzt werden soll, sowie die Sanierung des Schulhauses im Ortsteil Argelsried, in das der Hort einzieht. Lange nicht so alt wie Bahnhof, Pflegeheim und Volksschule ist das Wasserspiel am Marktplatz, das nach einer von der Gemeinde angeordneten Prüfung allerdings erhebliche Mängel aufzeigt. Laut Fachbüro „stellt die Flüssigkeit eine Gesundheitsgefährdung für den Menschen durch die Anwesenheit von mikrobiellen oder viralen Erregern übertragbarer Krankheiten dar“. Laut Gutachter besteht durch die Verseuchung sogar Lebensgefahr.

Besucher des Ortszentrums hatten sich schon gewundert, wieso der Bachlauf wie auch die Springbrunnen am Marktplatz trotz zwischendurch sommerlicher Temperaturen nicht in Betrieb genommen worden waren.

Eingeweiht wurde das Ortszentrum mit Brunnenanlage im Juli 2005. Diese war von April bis Oktober bei schönem Wetter stets ein beliebter Ort für Kinder, die dort ungestört planschen konnten, sowie für Hunde, die ihren Durst stillten. Nun wird sich der Bauausschuss des Gemeinderats in seiner nächsten Sitzung mit den Ergebnissen aus dem Gutachten befassen. Auf der Tagesordnung ist unter anderem von einer „Ertüchtigung der Anlage“ die Rede sowie der „Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes mit Grundwassernutzung“. Dafür sollen 80 000 Euro Kosten im Haushalt 2020 eingestellt werden. Nach Instandsetzung der Brunnenanlage muss eine wasserrechtliche Genehmigung beantragt werden.

Für Besucher im Ortszentrum bedeutet dies einen Sommer ohne Springbrunnenanlage und Bachlauf. Beginn der öffentlichen Sitzung des Bauausschusses ist am kommenden Montag, 27. Mai, um 18 Uhr im Rathaus.

Uli Singer

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