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Der Kinder- und Jugendkulturtag war wieder ein Erfolg. Zu sehen war diesmal auch allerlei Artistik mit Bällen, Keulen und Tellern.  

Gilchinger Kulturwoche

Kleine Weltenbummler im Gilchinger Rathaus

Kleine Weltenbummler kamen am Samstag auf ihre Kosten. Getreu dem Gilchinger Kulturwochen-Motto „Welten.Reise“ hatte das Rathaus für Samstag Kinder und Jugendliche zum bunten Programm mit allerlei internationalem Flair eingeladen.

Gilching – Kleine Weltenbummler kamen am Samstag auf ihre Kosten. Getreu dem Gilchinger Kulturwochen-Motto „Welten.Reise“ hatte das Rathaus für Samstag Kinder und Jugendliche zum bunten Programm mit allerlei internationalem Flair eingeladen. „Toll, dass so viele hier sind. Das Thema der Kulturwoche ist gut angenommen worden. Schön ist vor allem das Verbindende am diesjährigen Motto“, sagt Bürgermeister Manfred Walter und weiß, wem er den gelungenen Nachmittag zu verdanken hat: „Jakobus Ciolek ist ein Macher – sensationell.“

Gilchings Kulturbeauftragter Ciolek mischte sich am Samstag mit Sohn (8) und Tochter (4) ganz unauffällig unters Publikum und freute sich über das vielseitige Kreativ-Engagement der teilnehmenden Veranstalter. Sie kommen allesamt aus Gilching und lockten bereits im Vorjahr an die 500 Leute zum Kinder- und Jugendtag.

Einen bleibenden Eindruck hinterließ Profifotograf Michael Campos Viola. Lichtmalerei heißt das Zauberwort, wenn die Rathausbesucher sich mal eben vor idyllischen Urlaubskulissen ablichten lassen und ihr XXL Urlaubsbild postwendend in Händen halten. Strandmotive, der Balkon von Verona, Chicago oder die chinesische Mauer – „wir haben 40 verschiedene Stationen bekommen von Leuten aus Gilching und lassen an die 200 Fotos raus“, erklärte Campos Viola begeistert.

Die grazilen Bewegungskünstlerinnen der TSV-Turnabteilung präsentierten ihr Repertoire zu internationalen Melodien. „Wir haben versucht, musikalisch verschiedene Länder reinzubringen“, so Trainerin Gerhild Elster, die jeden Dienstag mit ihren 20 Mädels auf der Matte steht. Die Schule der Fantasie wiederum schaffte am Samstag Raum für kreative Reiseutopien. „Aus Landkarten können sich die Kinder Inseln und Kontinente ausschneiden und daraus ihre eigene Welt basteln – spielerisch mit dem Thema Welt umgehen“, erklärte Leiter Alexander Schütz. Spielerisch inspirierte auch Gilchings MuKuNa-Werkstatt zum Ausprobieren exotischer Schriften. Wer sich nicht gerade mit Tuschezeichen in Sanskrit oder Maori versuchte, konnte auch ganz einfach seinen Namen mit der Schwanenfeder auf Papier verewigen – wie Elisabeth (6), die beherzt erklärt: „Ich kann nur Lilli schreiben.“

Am Stand von Jugendhaus, Jugendtreff, Streetwork und Abenteuerspielplatz konnten junge Weltenbummler ihr Fernweh rauslassen. Im Parcours ging es vom Check-In mit persönlichem Reisepass quer über den Globus. Wissenswertes zu Belizes Kultur war ebenso dabei wie Tacos mit Salsa-Dipp und der obligatorische Reisepassstempel. Nachdem Luisa (8) sich durchaus geschickt mit asiatischen Stäbchen anstellt hatte, erklärte ihre Mutter Antje Heinrich mit Augenzwinkern: „Heute Abend gibt es bei uns Sushi.“

Mit dem Stück „Der kleine Muck“ gab sich heuer auch das Kindertheater international. Für Ciolek bleibt kein Zweifel offen: „Wir haben die Kulturwoche seit fünf Jahren, aber erst seit letztem Jahr ein Motto. Das hat sich bewährt. Die Veranstalter haben sich zum Thema Welten.Reise viele Gedanken gemacht.“ 

Nilda Höhlein 

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