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Rund 50 Besucher fanden zur Eröffnung der liebevoll aufgebauten Ausstellung in den Pfarrsaal von St. Sebastian. 

Noch bis Dienstag

Krippenausstellung mit 40 Exemplaren im Gilchinger Pfarrsaal St. Sebastian

40 handwerkliche Kostbarkeiten können Besucher des Pfarrsaal St. Sebastian noch bis morgen Mittag bestaunen. Teil der Krippenausstellung sind bayerische, orientalische und afrikanische Krippen. 

Gilching – Das „Fatschenkind“ in diversen Ausführungen steht im Mittelpunkt einer Krippenausstellung im Pfarrsaal von St. Sebastian in Gilching. Eröffnet wurde sie am Sonntag vor rund 50 Gästen durch Pfarrer Franz von Lüninck. Er segnete jede der rund 40 handwerklichen Kostbarkeiten, die ausschließlich von Gilchinger Bürgern zur Verfügung gestellt wurden. Der Geistliche bedankte sich bei den Ausstellern für ihr Engagement, die zum zehnten Jubiläums außer bayerischen, orientalischen und afrikanischen Krippen auch elf „Fatschenkinder“ in den Fokus stellten. „Die Darstellung des neugeborenen Heilands in Windeln gewickelt ist altes Brauchtum, das sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen lässt“, erklärte Mitorganisator Eduard Fuchshuber. „Das älteste unserer Exemplare dürfte rund 150 Jahre alt sein.“

Der jüngste Krippen-Bauer ist erst zehn Jahre alt

Aber auch die liebevoll gestalteten Krippen waren wieder ein Hingucker. „Sie werden bei uns so aufgebaut, wie sie anschließend in den Wohnstuben der Besitzer aufgestellt werden. Unser jüngster Teilnehmer ist David Setzmüller (10), der eine traditionelle Krippe anfertigte“, betonte Fuchshuber. Interessant ist auch Winfried Helfenbergers Kunstwerk aus Abfallmaterial. Der Viehwagen wurde aus dem Holz eines abgerissenen Stalls gebaut, der Baum ist aus der Wurzel eines Gewächses, das beim Bau der Umgehungsstraße entfernt wurde. Mitorganisator Bernhard Gonska wiederum zeigt erstmals eine moderne Krippendarstellung. „Mit dem Kreis aus Sperrholzplatten wollte ich die Unendlichkeit und den Lebenskreis der Menschen darstellen“, erklärte er. Zu sehen sind die Werke noch am morgigen Dienstag von 8 bis 12 Uhr.

von Uli Singer

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