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In Feierlaune (v.l.): Landrat Karl Roth, CSU-Bundestagsabgeordneter Michael Kießling, deltapro-Geschäftsführer Alexander Reichhart, Dr. Gerald Derondeau, Leiter der Immobilien-Abteilung, Bürgermeister Manfred Walter und Künstler Stephan Quenkert.

Eröffnungsfeier

Partystimmung im „roten Magneten“

Im Gilchinger Gewerbegebiet Süd haben an die 120 Festgäste den zweiten Bauabschnitt des „working & living house“ eingeweiht. 

Gilching – Großer Bahnhof im „roten Magneten“ im Gewerbegebiet Gilching-Süd: Am Freitag wurde der zweite und vorerst letzte Bauabschnitt des so genannten „working & living house by deltapro-Immobilien“ eingeweiht. „Roter Magnet“ heißt das markante Gebäude wegen seiner Farbe und seiner Architektur: Ein Teil der Büros ragt über den Haupteingang. Mittlerweile arbeiten in dem Bürohaus an die 1800 Menschen. Der neue Bauabschnitt bietet 2800 Quadratmeter Büroflächen auf fünf Stockwerken.

„Wir fühlen uns nicht nur unserem Werk verpflichtet, sondern auch den Menschen, die in unserem Gebäude arbeiten und sich wohlfühlen sollen“, sagte Alexander Reichhart, Geschäftsführer der Immobiliengesellschaft deltapro. Zur Einweihung des Bauabschnitts konnte er an die 120 Gäste aus Wirtschaft und Politik begrüßen.

Die 16 Monate Bauzeit präsentierte Reichhart anhand eines Films im Zeitraffertempo. Sichtlich stolz erklärte er dem Auditorium, dass Bauen durchaus etwas Künstlerisches an sich habe: „Baukunst gehört zur bildenden Kunst.“ Weshalb der gesamte Gebäudekomplex eine Symbiose aus Stabilität, Nützlichkeit und Ästhetik darstelle.

„Dieses Haus strahlt eine Atmosphäre aus, in der man sicher gerne arbeitet“, sagte CSU-Bundestagsabgeordneter Michael Kießling. Und Landrat Karl Roth schwärmte von einem „tollen Tag“ sowohl für die Gemeinde Gilching als auch für den Landkreis. „Dieser rote Magnet ist wirklich ein Hingucker“, sagte Roth. „Lobenswert ist, dass sich der Unternehmer mit seiner Heimat identifiziert und in den letzten Jahren viel dazu beigetragen hat, dass Gilching zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort geworden ist.“ Roth erzählte, dass Landkreis und Gemeinde explizit mit Reichhart sehr eng zusammengearbeitet hätten. „Auf partnerschaftlicher Ebene, die seit Jahren gut funktioniert“, ergänzte Gilching Bürgermeister Manfred Walter. „Generell zeichnet unsere Gemeinde aus, dass wir mit allen unseren Firmen immer versuchen, an einem Strang zu ziehen.“ Walter hat Gefallen gefunden an der Architektur: „Der rote Magnet ist ein richtiger Eyecatcher, an dem sich ortsfremde Besucher orientieren können.“

Als „Urgestein des Unternehmens“ bezeichnete Reichhart Elisabeth Stürzer, die als Architektin im Sinne des weltweit agierenden Logistikunternehmens in puncto Bauprojekte stets den richtigen Federstrich finde. „Unser Gebäude steht gleichermaßen für die digitale wie auch die reelle Welt. Wir sind offen und flexibel“, sagte Stürzer. Apropos Kunst: Der Haus- und Hofkünstler von deltapro, Stephan Quenkert aus Landshut, dessen Werke seit Anbeginn zur Atmosphäre im Haus beitragen, enthüllte sein neuestes Werk, für das der „Rote Magnet“ Modell gestanden hatte.

Vier der fünf Stockwerke im neuen Gebäudeteil hat die Firma ETS aus Oberhaching belegt. Insgesamt sind im „working & living House“ 20 Firmen vertreten, mit Bürogrößen zwischen 50 und 2500 Quadratmetern. Der gesamte Gebäudekomplex bietet insgesamt rund 6500 Quadratmeter Büroflächen. Dazu kommen eine Dachterrasse und ein Café.

Uli Singer

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