Shopping Queen: Conchi Berger im Sieger-Outfit. Foto: fkn

Dank Tochters Hilfe zur Shopping Queen

Gilching - Conchi Berger (45) aus Gilching ist eigentlich Hausmeisterin beim TSV Unterpfaffenhofen. Jetzt trägt sie auch noch den Titel Shopping Queen.

Conchi Berger geht für ihr Leben gern Kleidung einkaufen. Deswegen hat ihre Tochter Isabell sie kurzer Hand bei der Sendung „Shopping Queen“ auf Vox angemeldet - mit Erfolg. Wöchentlich werden fünf Frauzen aus einer Stadt oderRegion mit 500 Euro Budget losgechickt, um sich zu einem vorgegebenen Motto einzukleiden. Anschließend bewerten sich die Frauen gegenseitig. Am Ende der Woche verteilt auch Stardesigner Guido Maria Kretschmer Punkte. Die Gewinnerin bekommt 1000 Euro. Zum Thema „Verführe deinen Liebsten auf der Hütte“ kaufte die Gilchingerin einen schwarzen Spitzenbody, einen Strickpulli und Kniestrümpfe. Mit ihrem Outfit räumte sie die meisten Punkte der Woche ab.

- Wie kam es, dass ihre Tochter Sie bei „Shopping Queen“ angemeldet hat?

Im Fernsehen kam das vielleicht anders rüber, da haben sie mich immer als die harte Eishockey-Liebhaberin gezeigt. Das bin ich zwar auch, aber in meiner Freizeit habe ich auch großen Spaß an Mode. Ich gehe sehr gerne einkaufen und bin eigentlich immer gut gekleidet. Meine Tochter ist dabei meine größte Kritikerin. Sie hat mich angemeldet und gesagt: „Mama, du schaffst das!“ Sie war dann auch meine Shopping-Begleitung.

- Wie war der Dreh?

Gedreht haben wir vom 13. bis 17. Januar, allerdings schon 2014. Das war anstrengend. Jeden Tag ging es um 8 Uhr los und ich bin meist erst um 22 Uhr wieder nach Hause gekommen. Nach der Woche sind wir für zwei Tage nach Berlin gereist. Dort hat dann Guido Maria Kretschmer seine Punkte verteilt.

- Wie war es denn, Guido Maria Kretschmer zu treffen?

Das war super. Das ist ein ganz toller Mann. Er war sehr ehrlich, aber auch sehr sympathisch. Als alles im Kasten war, haben wir uns noch ein bisschen mit ihm unterhalten. Er fand es ganz unglaublich, dass ich zwar einerseits eher hart bin und gern beim Eishockey zuschaue und andererseits auch eine feine Dame sein kann.

- Was machen Sie jetzt mit den 1000 Euro?

Das Preisgeld geht an meine Tochter, das hatten wir vorher schon so ausgemacht. Ich hatte ja eigentlich nur aus Spaß mitgemacht und nie gedacht, dass ich gewinne. Erst recht nicht, als ich die anderen Kandidatinnen zum ersten Mal gesehen habe.

- Wie waren die anderen Kandidaten so?

Die waren alle sehr nett. Allerdings alles eher so Modemädchen. Eine von ihnen hat einen Modeblog. Aber wir verstehen uns immer noch gut und treffen uns regelmäßig.

- Würden Sie nochmal mitmachen?

Aber klar doch. Bei mir lief alles reibungslos und nach knapp zwei Stunden war ich fertig. Ich hatte zum Glück alles gleich in der ersten Boutique in Gilching gefunden. Mittlerweile hat mir Vox sogar eine Anfrage geschickt, ob ich nicht bei einem anderen Format mitmachen möchte. Mal sehen, was das sein wird. Lust hätte ich auf jeden Fall.

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