Wort des Jahres 2018 steht fest und stiftet große Verwirrung - Was ist das eigentlich?

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Gilchings neue Jugendbeiräte: (vorne v.l.) Mark Finley, Simon Unger, (hinten v.l.) Kerstin Königbauer, Jamie Üblacker, Selina Rieger, Hanna Hüttemann, Ol iver von Lorne, Hanna Hüttemann, Antonia Bucksch und Sophie Hüttemann. 

Jugendbeirat

Jugend will mitreden

Gilchings Jugend hat einen neuen Beirat. Vom Bürgermeister gab‘s viel Lob für das Engagement.

Gilching – Die Installation eines neunköpfigen Jugendbeirats in Gilching hat sich mittlerweile bewährt. Seit zwei Jahren laufe es super, betonte Bürgermeister Manfred Walter. Am Mittwoch gab es Neuwahlen.

Rund 40 Jugendliche zwischen zehn und 22 Jahren waren in den neuen Jugendtreff an der Rathausstraße gekommen, um ein neues Gremium zu wählen. Wobei sich laut Satzung nur diejenigen zur Wahl stellen und wählen durften, die mindestens zwölf Jahre alt waren. Walter appellierte an das Auditorium, sich in Gemeindeangelegenheiten nicht nur dann einzubringen, wenn es um reine Jugendthemen wie Skateranlage oder Bolzplatz gehe. „Es gibt auch weitere wichtige Themen am Ort, bei denen ihr mitreden solltet, weil es auch um eure Zukunft geht“, sagte Walter. Als Beispiel nannte er die Bebauung der Gilchinger Glatze, bei der es darum gehe, die Parkanlagen und Freiräume so zu gestalten, dass auch nachfolgende Generationen noch Freude daran haben werden.

Lob sprach der Bürgermeister dem Beirat aus, der sich unter anderem bei der Einrichtung des Jugendtreffs vorbildlich engagiert habe. „Es kann übrigens jeder Jugendliche seine Ideen einbringen“, ergänzte Jugendreferent Christian Winklmeier. „Ihr gebt sie an ein Mitglied im Jugendbeirat weiter, der bringt sie dann in den Gemeinderat mit ein.“

Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre Amtszeit hielt Beirats-Sprecherin Kerstin Königbauer. Unter anderem zählte sie den Einsatz der Jugendlichen beim Spülmobil im Rahmen der italienischen Woche auf, der für ein hohes Spendenaufkommen sorgte. Dafür wurden Mobiliare und Spielgeräte für die neue Einrichtung angeschafft.

Nach dem Rechenschaftsbericht ging es an die Wahl. Während Walter die Urne für die Stimmzettel in Stellung brachte, meldeten sich zehn Mädchen und sieben Burschen als Kandidaten für den neuen Beirat. Auch Königbauer trat erneut an. „Ich bin zwar schon 22 Jahre alt, möchte aber noch die nächsten zwei Jahre mit den Jugendlichen zusammen das weiterführen, was wir erfolgreich begonnen haben“, erklärte sie.

Das Prozedere ging relativ schnell vonstatten. Mit 30 Stimmen wurde Königbauer an die Spitze des Beirats gewählt. Danach folgten Sophie Hüttemann, Selina Rieger, Simon Unger, Oliver von Lorne, Hanna Hüttemann, Jamie Üblacker, Mark Finley und Antonia Buksch. Walter war stolz auf den Nachwuchs. „Das, was jetzt gerade passiert ist, war gelebte Demokratie pur. Ich freue mich schon auf die weitere gute Zusammenarbeit.“ Die Amtszeit des Beirats ist auf zwei Jahre ausgelegt.

Uli Singer

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