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„Sand dunkel“: Die neue Gebäudefarbe gefällt nicht allen in Gilching, wurde aber bedacht ausgewählt.

Bahnhof Gilching-Argelsried

Neue Fassade und Schlüsselübergabe 

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Es geht voran beim Gilchinger Bahnhof Argelsried. Am 19. Juni soll Schlüsselübergabe an Pächter Jörg Frey sein.

Gilching – Seit kurzem ist der Bahnhof Gilching-Argelsried von den Baugerüsten befreit, auch innen stehen die Arbeiten laut Bauamtschef Max Huber vor dem Abschluss. Der graubraune Anstrich wird im Ort und auch im Internet rege diskutiert. Das hat auch der zukünftige Pächter Jörg Frey längst mitbekommen.

„Wir haben uns schon Gedanken gemacht“, erklärt Huber. Die Außenfassade des alten Gebäudes sei in „Sand dunkel“ gestrichen. „Die Fensterläden werden rot und sind noch nicht montiert.“ Hinsichtlich Farbgestaltung und Außenwerbung habe man lange überlegt, damit das Ganze harmonisch wirke. Das „Farbdurcheinander im Ortszentrum galt es dabei zu vermeiden“, sagt Huber, und tatsächlich wirke der Anstrich wohltuend ruhig.

Innen sind die Arbeiten laut Huber im Zeitplan. Wie berichtet, wird Jörg Frey die Gastronomie in dem von der Gemeinde Gilching für rund 1,4 Millionen Euro sanierten Bahnhof übernehmen. Im Moment soll wohl am 19. Juni Schlüsselübergabe sein, was auch Huber bestätigt.

„Ich mache definitiv erst wieder konkrete Pläne, wenn ich den Schlüssel auch in der Hand halte“, sagt dazu der 49-jährige Frey. Schließlich hatte der Restaurantfachmann schon im April loslegen wollen mit seinem Bistro, das in Anlehnung an die S-Bahnlinie den Namen „Gleis 8“ tragen soll. Der Kiosk in der Wartehalle soll werktags zwischen 5.30 und 19 Uhr geöffnet sein, an den Wochenenden von 8 bis 16 Uhr. Im Bistro ist von 9 bis 23 Uhr für die Gäste gesorgt – wahrscheinlich. „Ich habe jetzt schon so viel geplant, und immer wieder verschoben – konkret werde ich erst wieder nach der Schlüsselübergabe“, sagt Frey und lacht. Er sei da ganz entspannt, auch was die Diskussionen über den Anstrich des Bahnhofs betreffe. „Da gingen ja im Internet die Meinungen sehr auseinander“, hat er festgestellt. „Ich habe dann dagegen gehalten und gesagt: Wartet doch mal ab, bis er fertig ist.“ Man müsse wirklich am Ende das Ganze sehen, „schließlich ist das doch ein historisches Gebäude“.

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