Strahlende Gewinner: die Schülerinnen Sarah Preis, Julia Böhnert, Lena Gregorio und Regina Hackenberg (alle 9b) mit Studienrätin Katharina Heiss und Schulleiter Peter Meyer. Foto: Stefan Nirschl
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Strahlende Gewinner: die Schülerinnen Sarah Preis, Julia Böhnert, Lena Gregorio und Regina Hackenberg (alle 9b) mit Studienrätin Katharina Heiss und Schulleiter Peter Meyer.

Schulnetzwerk MINT EC

Nanotechnologie verständlich gemacht: 3. Platz für CPG

Die feierliche Aufnahme des Gilchinger Christoph-Probst-Gymnasiums in das Schulnetzwerk MINT-EC ist erst ein paar Tage her, und schon folgt die erste Erfolgsmeldung.

Gilching – Beim Schulwettbewerb Nanotechnologie hat eine Schülergruppe aus Gilching bayernweit mit einem ausgefeilten Plakat den dritten Platz erreicht.

„Farbwechsel auf Knopfdruck – elektrisch umschaltbare Farben“, so lautete der Titel, den die Schülerinnen Julia Böhnert, Lena Gregorio, Regina Hackenberg und Sarah Preis aus der Klasse 9b ihrem preisgekrönten Plakat gegeben haben. Das Poster erarbeiteten sie im Zuge des zweitägigen Projekts „Faszination Nanotechnologie“ der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher (IJF) unter der Leitung von Studienrätin Katharina Heiss.

An den beiden Studientagen waren junge Wissenschaftler und Doktoranden am CPG zu Gast. Nach einem Vortrag wurden die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv. Sie führten Experimente zu unterschiedlichen Themenfeldern durch, unter anderem ging es um den Lotuseffekt oder das Sichtbarmachen von Nanopartikeln in einer Spülmittellösung durch Laserstrahlen. Dafür arbeiteten sie mit Hightech-Mikros-kopen. All dies soll das Interesse der Gymnasiasten an Nanotechnologie fördern.

Besonders spannend fanden die Jugendlichen die Vermessung einer DVD mit dem Rasterkraftmikroskop. Für den zweiten Projekttag bereiteten die Schülerinnen und Schüler dann ein vorgegebenes Nano-Thema auf, das sie auf dem Poster präsentierten.

Die vier Schülerinnen entschieden sich für die elektrisch umschaltbaren Farben. In einem Vortrag gingen sie auf Farbwechsel in der Natur ein, zum Beispiel beim Chamäleon, und zogen die Paralellen zur Nanotechnologie. Elektrochrome Stoffe lassen sich elektrisch zwischen verschiedenen Farben hin und her schalten. Der Effekt entsteht durch die Änderung der Lichtabsorption. Zu den ersten kommerziellen Produkten, die dies nutzen, zählen zum Beispiel Rückspiegel mit automatischem Blendschutz, und auch Lackfarben von Autos. All diese Aspekte finden sich auf dem Foto wieder. „Sie wurden verdient für ihre Arbeit ausgezeichnet“, freut sich MINT-EC-Koordinator Stefan Nirschl.

MINT-EC ist die Abkürzung für den Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen, der vor 20 Jahren von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände gegründet wurde. Der gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Schüler für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und sie darin zu fördern.

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