Maskenpflicht und Abstandsregeln mussten die Besucher des Adventsmarktes der Katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastian in Gilching einhalten. 
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Maskenpflicht und Abstandsregeln mussten die Besucher des Adventsmarktes der Katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastian in Gilching einhalten. 

Adventsmarkt und Adventsbasar

Weihnachtsstimmung mit Abstrichen in Gilching und Weßling

  • Laura Forster
    VonLaura Forster
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Nachdem Ministerpräsident Markus Söder Ende vergangener Woche alle Christkindlmärkte abgesagt hat, waren der Adventsverkauf in Gilching und der Adventsbasar in Weßling am Wochenende wohl die letzten öffentlichen Veranstaltungen mit Weihnachtsstimmung im Landkreis.

Gilching/Weßling – „Ein richtiger Adventsmarkt war es ja nicht, eher ein Verkauf“, sagt Eduard Fuchshuber, Pressesprecher der Katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastian in Gilching. „Es wurde kein Glühwein ausgeschenkt und es gab auch keine Essensstände.“ Trotzdem seien die Verkaufsstände im Brunnenhof des Pfarrzentrum stark besucht gewesen. „Es waren ziemlich viele Leute da“, sagt Fuchshuber im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. „Da die Hütten in weiten Abständen zueinander standen, haben sich aber keine Menschentrauben gebildet.“

Adventskränze und Gestecke, Geklöppeltes, Eingemachtes, Suppengewürze, Fair-Trade-Produkte, Vogelhäuschen und Nistkästen hatte die Pfarrgemeinde am vergangenen Samstag und Sonntag von 9 bis 15 Uhr im Angebot. „Außerdem haben die Ministranten aus alten Gewändern Federmäppchen genäht – eine super Idee“, sagt Fuchshuber. Der gesamte Erlös des Marktes soll jeweils zur Hälfte an karikative Projekte in Gilching und an weltweite kirchliche Organisationen gehen.

„Bis zuletzt haben wir überlegt, ob wir den Markt absagen“, sagt Fuchshuber. „Aber da es noch möglich war, ihn stattfinden zu lassen, haben wir uns dagegen entschieden.“ Die Besucher mussten sich im Brunnenhof jedoch an die Maskenpflicht und Abstandsregeln halten.

Karten und Geschenkpapier verkaufte der Vorstand der NBH Weßling, (v.l.) Werner Foelbach, Agnes Reuter, Manuela Schütz, Ulrike Roos von Rosen und Monika Toews. 

Noch strenger handhabte es die Nachbarschaftshilfe Weßling bei ihrem Adventsbasar am Sonntag. „2G war die Regel“, sagt Vorsitzende Monika Toews. „Sechs Interessierte musste ich sogar wegschicken. Die haben das aber alle verstanden.“ Allgemein sei die Stimmung sehr harmonisch gewesen. „Die Leute waren einfach dankbar, dass der Basar nicht abgesagt wurde.“

Im Seehäusl-Garten verkaufte die Nachbarschaftshilfe diverse Adventskränze, selbstgemachte Marmeladen, gestrickte Socken, Stofftaschen, Schürzen und Lavendelkissen. Auch der Integrationspunkt war mit einem eigenen Stand voller Druckarbeiten, Mappen, Karten und Geschenkpapier vertreten. „Das haben wir die letzten zwei Wochenenden alles selbst gemacht“, sagt Monika Toews stolz.

Der Waffel- und Glühweinverkauf konnte dieses Jahr aufgrund der Pandemie nicht stattfinden. Dafür gab es für die Besucher Kuchen to-go. „Wir sind super zufrieden und freuen uns auf das nächste Jahr“, sagt die NBH-Vorsitzende.

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