Wimbledon-Siegerin und Ex-Graf-Rivalin mit nur 49 Jahren gestorben

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Riesenverhau: In der Küche schmissen die Täter die Lebensmittel auf den Boden.

Polizei nimmt 20-Jährigen fest

Gilchinger verwüstet Bordbistro

Gilching/München – Dank Videoüberwachung schnappen Beamte einen 20-Jährigen und seine Mittäter sofort.

Ein 20-jähriger Gilchinger hat am Sonntag gemeinsam mit seinem 19-jährigen Bruder aus Weilheim und einer 20-jährigen Bekannten im Münchner Hauptbahnhof das Bord-Bistro eines Zuges demoliert. Dank Videoaufzeichnungen am Bahnhof konnte das Trio rasch geschnappt werden.

Gegen 5.45 Uhr morgens hatte der Lokführer des Zuges gemeldet, dass das Bordbistro aufgebrochen worden war. Den zur Hilfe gerufenen Beamten bot sich ein Bild der Verwüstung: Im Bordbistro hatten die Täter eine Glasvitrine zerschlagen, Lebensmittel und alkoholische Getränke aus den Schränken gerissen und zum Teil auf dem Boden verschüttet. Dass sich die drei Randalierer nicht unbemerkt aus dem Staub machen konnten, dafür sorgte die Videoüberwachung am Bahnhof. 

Ermittlungen: Das Trio stellte zwei Bierkästen aus Bistro auf Gleisbereich

Die Splitter am Boden stammen von einer eingeschlagenen Glasvitrine. 

Die Kameras zeichneten auf, wie die beiden jungen Männer und die Frau um 5.32 Uhr eine Regionalbahn auf dem Nebengleis bestiegen, die in Richtung Reutte in Tirol fuhr. Die Bundespolizei wertete das Videomaterial sofort aus und schaffte es, rechtzeitig die Kollegen in Weilheim zu informieren. Bei dem Stopp im Pfaffenwinkel wurden die drei um 6.10 Uhr festgenommen. Sie zu überführen, dürfte nicht allzu aufwendig sein: Laut Polizei wurden im Bordbistro Finger- und Schuhabdrücke gesichert sowie eine Blutspur. Diese stammt aller Wahrscheinlichkeit von der 20-jährigen Frau, die bei ihrer Festnahme eine frische Schnittverletzung an der Hand hatte.

Die Ermittlungen ergaben außerdem, dass das gewaltsame Trio schon um 4.50 Uhr zwei Bierkästen aus dem Bordbistro im Gleisbereich abgestellt hatte. Der Gesamtschaden, den die drei angerichtet haben, liegt bei rund 2000 Euro. „Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig die Videoüberwachung in Bahnhöfen und Zügen für die Bundespolizei aber auch die Sicherheit der Bürger und Reisenden geworden ist“, heißt es von Seiten der Beamten. 

Von Jörg von Rohland  

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