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Die Planungen für die Hangarworld sind weit fortgeschritten – nur das passende Grundstück fehlte noch. Doch jetzt regt sich neue Hoffnung. 

Hangarworld

Hoffnung für die Riesen-Zigarre

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Oberpfaffenhofen - Mit dem Verkauf des Sonderflughafens in Oberpfaffenhofen schöpfen die Investoren von Hangarworld neue Hoffnung für ihr Projekt.

Hangarworld ist weder aus der Welt noch aus dem Sinn. Arantxa Dörrié hält an ihrer Vorliebe fest, das ehrgeizige Zeppelinprojekt trotz bisheriger Rückschläge doch noch im Raum München zu verwirklichen. Ihr Interesse für einen Standort im Umfeld der Landeshauptstadt hat durch den Verkauf des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen an die Unternehmen Triwo AG (Trier) und Beos AG (Berlin) neue Nahrung bekommen.

„Wir sind weiter offen für den Raum München“, sagt die frühere Zeppelin-Mitarbeiterin am Konzernstandort Garching im Gespräch mit unserer Zeitung zunächst noch etwas zurückhaltend. Denn die beiden neuen Eigentümer des Sonderflughafens kennt Arantxa Dörrié nach eigenem Bekunden nicht. Dafür ist ihr der mögliche Standort auf dem Flughafengelände vertrauter.

Sie weiß zumindest, dass die Voraussetzungen für den Bau und den Betrieb ihres Projektes bereits vorliegen. Denn die auf dem Areal um die Landebahnen ausgewiesenen Flächen sind so genanntem flugaffinen Gewerbe vorbehalten. Und der Raum München als Tourismusregion kommt ihrem Projekt ohnehin zu Nutzen. Im Mittelpunkt von Hangarworld steht der Zeppelin. Mit dem Luftgefährt neuester Technologie sollen Rundflüge über München und das Umland angeboten werden. Am Start- und Landeplatz der „dicken Zigarre“ informiert eine Erlebniswelt in Form einer multimedialen Zeitreise über die Pioniere und Visionen des digitalen Zeitalters. Die Exponate der Wissenswelt und die Filmdokumente eines 360-Grad-Kinos werden inhaltlich ständig aktualisiert.

Ursprünglich hatte Arantxa Dörrié die Hangarworld in Garching realisieren wollen. Dort war sie Mitarbeiterin in der Konzernzentrale von Zeppelin gewesen. Weil das Unternehmen selbst aber kein Interesse hatte, das von Dörrié entwickelte Entertainment-Projekt zu verwirklichen, machte sich die gebürtige Spanierin selbstständig.

Ihre Anfragen in den Gemeinden Gilching und Gauting, dort das Zeppelin-Projekt zu installieren, waren im Herbst abschlägig beschieden worden. Wegen der damals noch ungewissen Zukunft des Sonderflughafens – Verkaufsabsichten standen bereits im Raum – hatte Dörrié aber noch Abstand genommen, sich für den bereits überplanten Standort auf dem Gelände in Oberpfaffenhofen zu bewerben.

Sie hatte aber auch schon ihre Fühler in Richtung Berlin, Salzburg, das Ruhrgebiet und nach Köln ausgestreckt. In der Nähe der Domstadt am Rhein hat sie einen aussichtsreichen Standort im Visier, wie sie damals unserer Zeitung erzählte. Im neuen Jahr will sie aber dennoch Kontakt zu den neuen Eigentümern des Sonderflughafens aufnehmen.

Trios-Vorstand Peter Adrian bestätigte gestern auf Anfrage, seinem Geschäftspartner, der Beos AG, liege bereits eine Anfrage von Arantxa Dörrié vor: „Wir haben erst vor wenigen Wochen das Flughafengelände erworben. Wir werden uns Gedanken machen, wie wir die Flächen weiterentwickeln. Dazu gehört auch, uns über das Projekt von Hangarworld Informationen zu besorgen. Ich kenne es bislang noch nicht. Im neuen Jahr werden wir Gespräche führen.“

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