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Die Handgranate wurde fachgerecht entsorgt.

Internet-Nutzer schlugen Alarm

Brisanter Fund in Gilching: Granate schlummert im Acker

Als Schatzsucher ist der Gilchinger in seiner Freizeit gerne unterwegs. Jetzt hat er einen brisanten Fund gemacht.

Gilching – Der Zehentstadel in Gilching war in den frühen 1990er Jahren als Standort einer Deponie im Gespräch. Dort sollte der Landkreismüll gelagert werden. Dass dort bereits Müll, wenn auch etwas anderer Art, liegt, war damals noch nicht so bekannt. Erst als die Bautätigkeit in der drittgrößten Landkreisgemeinde immer reger wurde, mehrten sich die Funde von Kriegsmunition im Erdreich. Der nahe Sonderflughafen in Oberpfaffenhofen war ein vielfach angeflogenes Ziel alliierter Jagdbomber gewesen.

Am Mittwoch entdeckte ein 48-jähriger Gilchinger mit seinem Metalldetektor auf einem Acker hinter dem Friedhof einen Gegenstand, den er zunächst nicht einordnen konnte. Er fotografierte den Fund und stelle ihn auf ein einschlägiges Forum im Internet. Mehrere Nutzer stuften den Gegenstand als Handgranate ein. Der 48-Jährige meldete deshalb den Fund der Germeringer Polizei.

Nachdem eine Streife den Gegenstand ebenfalls als Handgranate identifiziert hatte, wurde nach Rücksprache mit der Technischen Sondergruppe beim Landeskriminalamt eine Spezialfirma mit der Entsorgung der Handgranate beauftragt. Sie stammt aus amerikanischer Produktion mit der Bezeichnung MK 2.  

mül

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