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Die Würmtaler Künstlerinnengruppe fourARTwomen: Erika Kiechle-Klemt, Ulrike Feldhäuser, Miriam Pietrangeli und Petra Rosenberger stellen ab Freitag im Gilchinger Rathaus aus.

Kunstausstellung

Feuer trifft Wasser

„FourARTwomen“ ist eine noch junge Künstlerinnen-Gruppe aus dem Würmtal. Die vier Frauen stellen von Freitag, 26. Januar, bis Donnerstag, 1. März, im Rathaus der Gemeinde Gilching aus.

Gilching/Würmtal Sie widmen sich bei ihrer zweiten Ausstellung mit dem Titel „Feuer trifft Wasser“ thematisch und künstlerisch diesen zwei sehr gegensätzlichen Elementen. Die Vernissage findet am Donnerstag, 25. Januar, ab 19 Uhr, statt. Eröffnet wird sie von Gilchings Bürgermeister Manfred Walter.

Die Künstlerinnen fühlen sich in einer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung und spenden bei ihren Ausstellungen immer an einen gemeinnützigen Verein. Sie haben sich diesmal für die Selbsthilfegruppe Gilchinger Ohrmuschel entschieden, der sie zehn Prozent ihres Verkaufserlöses spenden. Musikalisch wird die Vernissage vom blinden Musiker Claus Angerbauer aus Weßling begleitet.

Malerei, Fotografie und Grafik

fourARTwomen ist eine Künstlerinnengruppe aus dem Würmtal. Ihr gehören Ulrike Feldhäuser und Erika Kiechle-Klemt, die beide aus Planegg stammen, sowie Miriam Pietrangeli aus Krailling und Petra Rosenberge aus Gauting an. Die Gruppe hat sich im Januar 2017 formiert. Ihre kreativen Ideen setzen sie seit Jahren in den Bereichen Malerei, Fotografie und Grafik um. Sie beziehen ihre Inspirationen aus der Natur und aus dem Figürlichen, beschäftigen sich aber auch mit sozial- und gesellschaftskritischen Themen. Ihr Anliegen ist es, Kunst im Dialog als synergetische Verschmelzung der künstlerischen Ausdrucksweise zu leben.

Ulrike Feldhäuser ist freischaffende Künstlerin und ihr künstlerisches Schaffen deckt ein breites Spektrum ab: abstrakt, gegenständlich, verschiedene Strukturen und Techniken, kraftvolle Farben, aber stets mit einer positiven Grundstimmung. Kreativität ist für sie ein fließender Prozess, eine stetige Weiterentwicklung, eine Kommunikation. Die Kommunikation zwischen Künstler, Farbe und Material, aber auch zwischen Betrachter und Werk. Auf ihren zahlreichen Reisen ließ sie sich Ulrike Feldhäuser immer wieder durch Begegnungen mit Menschen verschiedener Länder und Kulturen inspirieren. Weitere Informationen über die Planeggerin gibt es auf www.ulrike-feldhaeuser.de.

Suche nach dem menschlichen Sein

Die Malerin, Fotografin und Präsentationsdesignerin Erika Kiechle-Klemt, ebenfalls aus Planegg, widmet sich seit Mitte der 1970er Jahre professionell und intensiv der Malerei und Grafik. Durch die zusätzliche Auseinandersetzung mit der klassischen Fotografie und den neuen Medien (Digital Art) erarbeitete sie neue grafische Möglichkeiten, um die unterschiedlichsten gesellschaftsrelevanten Themen in ihren Bildern und Fotoserien zu verarbeiten. In Verbindung mit der Natur und stets auf der Suche nach dem menschlichen Sein entstehen Bilder von spürbarer Nähe und Tiefe. Sie hat zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland bestückt. Wer mehr wissen möchte, schaut nach auf www.klemt-modern-art.de.

Leidenschaft zum Beruf gemacht

Die Künstlerin Miriam Pietrangeli aus Krailling beschäftigt sich seit ihrer Jugendzeit mit Kunst. Schon damals widmete sie sich der Malerei, dem Zeichnen und der Fotografie. Diese Leidenschaft hat sie zum Beruf gemacht und arbeitet seitdem als freischaffende Künstlerin. Ihre größten Inspirationsquellen sind die Natur, Figürliches und Gesellschaftsthemen. Sie setzt ihre Ideen und Reiseeindrücke auf semi-abstrakte Weise um. Dabei ist es ihr ein großes Anliegen, dass ihre Werke etwas im Betrachter auslösen. Bereits zum dritten Mal wurde sie mit eines ihrer Bilder für den ver.di Kunstkalender (2014, 2016 und 2017) ausgewählt. 2017 hat sie mit ihrer Fotografie „München, die andere Seite der Stadt I“ den vierten Kunstpreis bei der Ausschreibung „Recht & Armut“ vom H-Team gewonnen. Seit 2008 hat sie an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen. Sie präsentiert sich im Internet auf der Seite www.miriam-pietrangeli.de.

Die Gautigerin Petra Rosenberger ist seit frühester Kindheit am Zeichnen und am Malen interessiert. Ihre Bilder entstehen in Acrylmischtechnik. Die künstlerische Ausbildung erhielt sie bei namhaften Künstlern. Sie hat an verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen. Zudem gibt sie Kunstunterricht im eigenen Atelier. Weitere Informationen über die Gautinger Künstlerin finden interessierte Kunstinteressierte auf www.petra-rosenberger.de. 

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