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Manfred Walter (SPD) will es 2020 in Gilching noch einmal wissen und kandidiert.

Kommunalwahl 2020

Walter will es noch mal wissen

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Er hat sich entschieden: Manfred Walter (SPD) wird 2020 noch einmal als Bürgermeisterkandidat in Gilching antreten.

Gilching – Bürgermeister Manfred Walter will es noch mal wissen: Am Freitagabend teilte der SPD-Politiker seinen Genossen in Gilching mit, dass er sich 2020 zum dritten Mal für das Bürgermeisteramt der Kommune bewerben werde. Die Reaktionen darauf fallen gemischt aus.

„Manfred Walter hat in den vergangenen zehn Jahren Gilching enorm weiterentwickelt“, schrieb Christian Winklmeier, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, gleich im Anschluss in einer Pressemitteilung. Die Gilchinger SPD freue sich über die Entscheidung. „Wir sind überzeugt, dass er der richtige Mann an der Spitze ist.“ Walter (51) selbst sagt: „Das Bürgermeisteramt macht mir sehr viel Freude. Deshalb möchte ich mich auch über das Jahr 2020 hinaus für die Gemeinde Gilching engagieren.“

Für Matthias Vilsmayer von den Freien Wählern in Gilching kommt Walters Ansage nicht überraschend. „Wir haben fast damit gerechnet“, sagte er gestern. Die Zusammenarbeit mit Walter und der Verwaltung sei sehr gut, dennoch würden auch die Freien Wähler auf jeden Fall einen Kandidaten für das Bürgermeisteramt benennen, „aber erst ein Jahr vor der Wahl“. Es seien noch keine Namen gefallen, sicher sei nur: „Ich werde es nicht sein.“ Vilsmayer will bekanntlich für den bayerischen Landtags kandidieren. Und sich nach eigener Aussage auch für das Amt des Landrats bewerben. Innerhalb der Freien Wähler in Gilching gebe es andere Köpfe, „die für das Bürgermeisteramt in Frage kommen“.

Peter Unger von den Grünen konnte sich über Walters Ankündigung nicht so recht freuen. „Ich hoffe, dass das nicht der Startschuss für nicht sachorientiertes Handeln ist“, sagte er und fügte hinzu: „Ich befürchte allerdings, dass der Wahlkampf jetzt eingeleitet wird und in Zukunft nach politisch opportunen Gesichtspunkten abgestimmt wird“. Nicht weiter äußern wollte sich gestern die CSU. Harald Schwab befand nur knapp: „Das ist seine ganz persönliche Entscheidung.“

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