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Die Leitungen liegen schon, jetzt geht es darum, jeden Klassenraum ans Netz anzuschließen und den Brandschutz auf den neuesten Stand zu bringen: Schulleiterin Gisela Bárta zeigt die aktuelle Situation in der Mittelschule. 

Mittelschule Gilching

Internet für jedes Klassenzimmer

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Gilchings Gemeinderat gibt eine halbe Million Euro für Datenanschluss und Bramdschutz an der Mittelschule Gilching aus. Schulleiterin Gisela Bárta freut sich, dass es endlich soweit ist.

Gilching – „Ich bin dankbar, dass es endlich in Angriff genommen wird.“ Aus den Worten von Gisela Bárta, der Leiterin der Mittelschule Gilching, spricht Erleichterung. 494 000 Euro hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung freigegeben, um den Brandschutz auf Vordermann zu bringen und jedes Klassenzimmer ans Internet anzuschließen. Der Beschluss fiel einstimmig. „Ich habe das schon seit langem beantragt, es wird Zeit“, sagt Bárta im Hinblick auf die Digitalisierung der Schule. „Eine Schule ohne Internetzugang ist heutzutage ja ein No-Go.“

Die Arbeiten betreffen den sogenannten 66er-Bau der Mittelschule, das Gebäude in Richtung Raiffeisenbank. Dort sind bereits vorbereitende Demontagearbeiten sowie datentechnische Anbindungen vorgenommen worden. Offene Löcher in den Decken der Gänge sind der Beweis für die bisherigen Arbeiten. Nun geht es darum, jedes Klassenzimmer vom Flur aus mit einem Access-Point ans Datennetz der Schule anzubinden. Die Schule bringt das aus Sicht von Gisela Bárta gewaltig voran. Ein stabiles WLAN sei für den Unterricht dringend erforderlich und werde „der Mittelschule gerecht“. Parallel dazu wird jedes Klassenzimmer mit einem Rauchmelder ausgestattet „Der bauliche Eingriff in die Schulräume und somit die Störung des Schulbetriebs ist hierdurch möglichst minimiert“, heißt es dazu aus dem Rathaus.

Die Ertüchtigungen der Moderne haben Folgen: auf der einen Seite die Verbesserung des Unterrichts, die sich Lehrer und Schüler erhoffen – auf der anderen Seite hat durch die zusätzlichen Elektroinstallationen der vergangenen Jahre die Brandlast in den Fluren des Schulgebäudes zugenommen. „Und zwar derart, dass die Sicherheit des Fluchtweges nicht mehr hinreichend gegeben ist“, schreibt die Verwaltung in ihrer Vorlage. Konsequenz: Die abgehängte Deckenkonstruktion muss gegen eine feuerwiderstandsfähige Konstruktion ausgetauscht werden.

Die halbe Million Euro hat die Gemeinde auf der hohen Kante. Bereits im vergangenen Jahr war das Geld nämlich im Haushalt bereitgestellt, wurde jedoch nicht abgerufen. Mit den Planungen hat der Gemeinderat das Architekturbüro Füllemann und das Ingenieurbüro Liebl (Elektroplanung) beauftragt.

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