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Stellen etwas für die Jugend auf die Beine: der Vorstand des Madl- und Burschenvereins „d’Guichinger“ Georg Mattern (v.l.), Marina Helmbrecht, Andrea Dosch, Tobias Ernst, Maximilian Dosch und Michael Dosch.

D’Guichinger

Der etwas andere Madl- und Burschenverein

In Gilching hat sich vor drei Jahren ein neuer Madl- und Burschenverein gegründet. D‘Guichinger freuen sich über Unterstützung.

Gilching – Einfach mal anders sein und sich auf Aktionen einlassen, die aus dem Rahmen fallen. Dies ist Ziel des Madl- und Burschenvereins „d’Guichinger“, der vor drei Jahren aus der Taufe gehoben wurde. Am Sonntag luden sie zum ersten offiziellen Bubble-Soccer-Turnier auf eine Wiese unterhalb der Rosenburg ein. Fußballspieler traten in riesigen Plastikkugeln gegeneinander an, auch für Zuschauer ein Spaß.

„Es ist einfach eine Mordsgaudi, an der jeder teilnehmen kann“, freut sich Vorsitzender Maxi Dosch über die gute Stimmung unter den Wettkämpfern und den vielen Familien mit großen und kleinen Kindern. Die Wiese hatte Wolfgang Wurm zur Verfügung gestellt. Am Tag vorher waren Bewirtungszelte aufgebaut und Abgrenzungen abgesteckt worden. „Und dann hat es in der Nacht ein kurzes Unwetter gegeben, so dass wir Sonntagfrüh aufräumen und die Zelte neu festmachen mussten“, erzählt Georg Mattern, Doschs Stellvertreter.

Er gehört wie Michael und Andrea Dosch zu den Gründungsmitgliedern. Früher war es die Landjugend, bei der die Gilchinger Jugend eine Heimat gefunden hatte. „Daraus wurde dann der Brauchtumsverein“, erklärt Mattern. „Wir wollten aber mehr für uns junge Leute tun und auch mal Veranstaltungen organisieren, die nichts mit Brauchtum zu tun haben.“ Wie zum Beispiel das Bubble-Scooter-Turnier. „Sportliche Veranstaltungen stehen ausdrücklich in unserer Satzung. Im Winter wird es Eisstockschießen sein.“ Alleinstellungsmerkmal im Landkreis Starnberg ist, dass es sich um keinen reinen Burschen-, sondern um einen Madl- und Burschenverein handelt. „Bei unseren Aktivitäten waren immer so viele Madln dabei, dass wir gar nicht anders konnten“, räumt Mattern ein.

Am Sonntag durften vor dem Turnier der Großen auch mal die Kleinen in Plastikkugeln schlüpfen und pro Mannschaft je fünf Buben und Mädchen gegeneinander antreten. Außerdem im Angebot: Werfen auf besonders große Blechdosen, Kartoffellauf, Malen und Schminken.

Derzeit zählt der Verein 35 Mitglieder. Für die Männer gibt es eine Kleiderordnung. „Wir haben einheitliche schwarze T-Shirts mit unserem Emblem“, sagt Dosch. Dazu eine Lederhose mit besonderen Hosenträgern. „Sie sind mit Rosen bestickt und von Hand hergestellt, auf dem Steg ist unser Emblem mit der St. Vitus-Kirche. Allein die Hosenträger kosten je Stück 600 Euro.“ Wer Lust hat mitzumachen, ist zum Grillfest am Samstag, 5. August, um 18 Uhr auf dem Dosch-Hof im Altdorf eingeladen.

Uli Singer

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