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Helfer und Gratulanten im Uhrzeigersinn (ab Mitte oben): Dr. Mechthild Kramer, Bürgermeister Manfred Walter, Margarete Blunck, Sabine Schmidt, Maria Wilnauer, Ralf Fellinger, Ellen Kirner, Regine Klusch, Monika Hintz, Susanne Tietjens, Pfarrer Franz von Lüninck, Anja Heuchert, Simone Christenn, Elke Dietrich, Marc Engelhardt.

Sozialforum Gilching

Auf der Suche nach Brennpunkten

Die Mitglieder des Gilchinger Sozialforums feiern 15. Geburtstag im Rathaus. Sie leisten Hilfe in allen Bereichen und ohne anzuklagen.

Gilching – Ob es um den Abenteuerspielplatz, die Sorge um kriminell veranlagte Jugendliche oder um Erleichterungen für die ältere Generation geht, stets nimmt sich das Sozialforum Gilching des Themas an. Gestern feierten die rund 15 Mitglieder im Sitzungssaal im Rathaus den 15. Geburtstag.

Es war im September 2001, als Susanne Tietjens vom Mutter-Kind-Haus auf die Idee kam, künftig eine bessere Vernetzung aller sozialen Einrichtungen anzustreben. Bereits im Juli 2002 wurde das Gilchinger Sozialforum (SoFo) aus der Taufe gehoben. Als Ziel standen die Vernetzung und der Austausch mit allen an sozialen Themen interessierten Einrichtungen und Vereinen auf der Agenda. Dazu gehört auch, soziale Brennpunkte aufzuspüren und die Probleme mit Bitte um Lösungsvorschläge an die politischen Vertreter in der Gemeinde weiterzugeben. Das SoFo war es auch, das noch im selben Jahr dafür sorgte, dass im Rat wieder ein Sozialreferent als Ansprechpartner eingesetzt wurde.

42. Treffen seit Gründung von SoFo ist für Oktober geplant

Anlässlich des Jubiläums hatten die Teilnehmer gestern Kärtchen mit Wünschen angefertigt. Priorität hat der Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum. Viel Lob gab es von Bürgermeister Manfred Walter: „Unsere Gemeinde in dieser Größe und der Lage bietet viel Sprengstoff, insbesondere im Bereich Kinder- und Jugendarbeit. Aber auch unsere Senioren spielen eine wichtige Rolle, was leider oft übersehen wird.“ Das Besondere an SoFo sei, das alle Bereiche vertreten sind: von der Schwangerenberatung bis zum Starnberger Amt für Jugend und Sport, von Condrobs bis zur Familieninsel. „Und es wird viel geholfen, ohne anzuklagen und jemanden bloßzustellen“, sagte Walter.

Sozialreferentin Margarete Blunck überreichte der langjährigen Sprecherin Susanne Tietjens und der engagierten Ärztin Dr. Mechthild Kramer, die seit 15 Jahren das Protokoll führt, bunte Blumensträuße. Als Sinnbild für ihre Arbeit stellten sich die Teilnehmer zu einem Kreis zusammen und schafften mithilfe von Wollfäden eine optische Vernetzung. „Diese Verbindungen sind sehr viel wert, sodass meist unbürokratisch geholfen werden kann“, sagte Marc Engelhardt vom Sozialdienst Gilching. Beim anschließenden Buffet wurden neue Ideen vorgestellt und künftige Aktionen vorgeschlagen. Tietjens erinnerte zudem an das 42. Treffen seit Gründung von SoFo, das für Oktober 2017 geplant ist.

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