Unfall

Stoppschild missachtet: Krankenhaus und 17 000 Euro Schaden

Als folgenschwer erwies es sich, dass ein Opel-Fahrer am Dienstagabend ein Stoppschild missachtet hat. 

Gilching - Vier Menschen mussten nach einem Unfall am Dienstagabend in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert werden. Der Grund: Ein 30-jähriger Freisinger fuhr mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen, drei und fünf Jahre alt, auf der Staatsstraße 2068 von Geisenbrunn kommend in Richtung Gilching.

An der Abzweigung in Richtung Gewerbegebiet fuhr er mit seinem Opel Astra gegen 19.30 Uhr am dortigen Stoppschild einfach weiter - und kreuzte in der Folge die Autobahnabfahrt der A96 in Richtung Geisenbrunn. In dem Moment kam ein 43-jähriger Germeringer, wie die Polizei berichtet. Dieser war mit seiner Frau und seinen beiden zwölf- und 14-jährigen Kindern in seinem Opel Zafira unterwegs. Es kam zur Kollision. 

„Heftiger Aufprall“ war dann an der Kreuzung unvermeidlich

Der Opel Zafira traf den Opel Astra an der rechten Seite, woraufhin dieser auf die linke Seite umkippte. Die Polizei spricht von einem „heftigen Aufprall“. Insgesamt wurden bei dem Unfall vier Fahrzeuginsassen leicht verletzt und von den Rettungskräften in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Verletzt wurden der zwölfjährige Junge aus Germering und seine beiden Eltern sowie der fünfjährige Junge aus Freising. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 17 000 Euro.

Rubriklistenbild: © dpa

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