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Die Traglufthalle in Gilching soll Ende kommender Woche bezogen werden.

Asylunterkunft

Traglufthalle in Gilching wird bezogen

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Landkreis – Die Traglufthalle in Gilching soll Ende kommender Woche bezogen werden. Das kündigte Landrat Karl Roth (CSU) am Donnerstag im Kreisausschuss an. „Die Anlage wird bereits jetzt rund um die Uhr bewacht“, sagte er.

Dem vorausgegangen war eine Anfrage von Matthias Vilsmayer (Freie Wähler). „Die Traglufthalle wird bewacht, beheizt, beleuchtet – und steht leer“ hatte er gesagt. Der Leiter des Geschäftsbereiches 3 im Landratsamt, Stefan Derpa, räumte, dass es bei der Traglufthalle in Gilching „einen unglücklichen Zustand“ gebe. Es gebe noch Probleme mit der Struktur innerhalb des Gebäudes. Die Arbeiten würden andauern. „Deswegen wurde auch bislang noch nichts dafür bezahlt“, sagte Derpa. Doch das war nicht das einzige Problem, das Matthias Vilsmayer ansprach. „Wie geht es eigentlich weiter mit der Notunterkunft in der Drei-Felder-Sporthalle in Gilching? Die sollte doch eigentlich Ende Februar wieder geräumt werden?“ wollte er wissen. 

Landrat Roth berichtete, dass es eine Einigung mit der Gemeinde Gilching gebe, die Halle länger als ursprünglich geplant als Notunterkunft zu nutzen. „Wir haben uns darauf verständigt, dass die Halle höchstwahrscheinlich Ende April geräumt wird“, sagte Roth. Vilsmayer bohrte nach: „Dem TSV laufen die Mitglieder davon, weil die Halle nicht genutzt werden kann“, berichtete er. 

Roth versprach, bei der nächsten Gemeinderatssitzung Rede und Antwort zu stehen. Er berichtete auch, dass die Staatsregierung nach wie vor vor habe, auf dem Gelände der Straßenmeisterei in Gilching eine Asylunterkunft zu errichten: „Die haben wohl Ideen im Kopf – konkrete Angaben habe ich aber nicht, weil die Staatsregierung verantwortlich ist."

Zahl der Asylbewerber im Landkreis Starnberg

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