Schnappschuss von einem Wettbewerb auf der Anlage am Starnberger Weg im Sommer 2018. Jetzt ist der Skaterpark geschlossen.
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Schnappschuss von einem Wettbewerb auf der Anlage am Starnberger Weg im Sommer 2018. Jetzt ist der Skaterpark geschlossen.

Gemeinde schließt Anlage am Starnberger Weg bis auf Weiteres

Vandalismus auf Gilchings Skaterplatz

  • Hanna von Prittwitz
    vonHanna von Prittwitz
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Die Skateranlage der Gemeinde Gilching am Starnberger Weg ist ab sofort und bis auf Weiteres gesperrt. Grund ist Vandalismus, wie die Gemeinde Gilching gestern bekannt gab. „Drei der sechs Rampen wurden leider mutwillig beschädigt und sind nun reparaturbedürftig“, berichtet Bürgermeister Manfred Walter. Die Gemeinde habe bereits Anzeige erstattet.

Gilching - Man werde gemeinsam mit dem Hersteller neue Geräte besorgen, der Bauhof soll zudem Ausbesserungsarbeiten vornehmen.

Einzelne Geräte zu sperren, sei nicht in Frage gekommen, so Walter. „Die Unfallgefahr ist einfach zu hoch“, sagte er. Wann allerdings die Freizeitanlage wieder genutzt werden könne, „ist momentan nicht vorhersehbar“.

Trotz der Corona-Pandemie hatte die Skateranlage zum Glück bisher offen bleiben können. Natürlich unter Auflage der derzeit gültigen Infektionsschutzverordnung und der dazugehörigen Hygieneschutzmaßnahmen und Abstandsregeln. „Gerade in Zeiten wie diesen ist es sehr schade, dass der Betrieb nun eingestellt werden muss“, findet Walter. Die Verwaltung hoffe, dass die Verantwortlichen ermittelt werden könnten.

Andreas Ruch, Vize-Chef der Polizeiinspektion Germering, sprach gestern von einem „riesigen Eigentor“, über das sich nun natürlich auch diejenigen ärgern müssten, die sich anständig verhielten. In den vergangenen Wochen hätten ohnehin immer wieder Bürger beklagt, dass auf dem Skaterplatz am Starnberger Weg die Abstände nicht eingehalten würden, dort zu viel Betrieb sei. „Wir hatten die Anlage also ohnehin auf dem Schirm.“ Dass nun auch noch Gerätschaften mutwillig zerstört wurden, passe ins Bild. „Wir wissen nicht, ob es der Pandemie geschuldet ist, aber wir beobachten vermehrt Fälle von Vandalismus, das fällt uns schon auf.“  

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