+
So könnte es aussehen, das neue Gilchinger Feuerwehrhaus. Der Turm dient Übungszwecken, in ihm können auch Schläuche getrocknet werden. Kosten für das Projekt: etwa 16,5 Millionen Euro.

Am Starnberger Weg

Viel Lob und 16,5 Millionen für neues Feuerwehrhaus in Gilching

Für dieses Modell gab es viel Lob: Architekt Roland Leins präsentierte in der Gilchinger Gemeinderatssitzung den Vorentwurf des geplanten Feuerwehrgerätehauses in Gilching. Es soll rund 16,5 Millionen Euro kosten. 

Gilching – Auf dem 1,4 Hektar großen Areal am Starnberger Weg ist ein zweistöckiges langgezogenes Gebäude plus einem rund 25 Meter hohen Turm für Übungszwecke und als Vorrichtung zum Trocknen der Schläuche vorgesehen. Die Kostenschätzung liegt laut Architekt Leins bei rund 16,5 Millionen Euro. Darin sind auch Gutachter- und Erschließungskosten enthalten.

Seit etwa einem Jahrzehnt hoffen die rund 100 aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gilching auf ein Feuerwehrgerätehaus, das den heutigen Ansprüchen gerecht wird. Nachdem feststand, dass das derzeitige Domizil am Starnberger Weg nicht erweitert werden kann, entschied sich der Gemeinderat nach intensiver Standortsuche für einen Neubau auf dem ehemaligen Festplatz. Wie berichtet, war dort über lange Zeit ein Zelt aufgestellt, das Platz für mehrere Hundert Asylbewerber bieten sollte. Doch daraus wurde nichts.

Ein wichtiges Kriterium: Die Zufahrt

Anhand des Modells erklärte Leins, wie das künftige Feuerwehrhaus aussehen wird. Ein wichtiges Kriterium sei die Zufahrt, die nun nicht direkt über den Starnberger Weg, sondern über eine neue Straße westlich des Areals erfolgen soll. Leins betonte, dass es sich dabei um keine Durchfahrt zum Gewerbegebiet an der Gutenbergstraße handelt, sondern dass die Straße ausschließlich der Feuerwehr für ihre Zwecke dient. Entlang des Starnberger Wegs aber wird es eine organische Aufschüttung als Schallschutz geben. Begeistert vom Entwurf zeigte sich auch Feuerwehrkommandant Robert Strobl. Er merkte an: „Unsere Ideen und Planvorgaben sind hervorragend umgesetzt worden. Jetzt gibt es auch noch Reserven auf die nächsten 30 bis 50 Jahre.“ Bürgermeister Manfred Walter wiederum sprach von einer „Planung aus einem Guss und von einem Projekt in die Zukunft“.

Uli Singer

Lesen Sie auch:

Langsam aber sicher füllt sich das neue Geschäftshaus in Gilchings Mitte. Am 14. August eröffnet die Aperibar von Giulia Alvino.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Mehr als 400 Fälle im Landkreis - Dritter Todesfall in der Statistik
Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis ist dramatisch gestiegen - und die Situation ändert sich beinahe jede Minute. Das Neuste zur Lage lesen Sie in unserem Ticker.
Mehr als 400 Fälle im Landkreis - Dritter Todesfall in der Statistik
Arbeiten für Berger Seeabstieg: Plötzlich taucht eine Spundwand auf
Die Arbeiten für den Berger Seeabstieg laufen. Die Fertigstellung ist für Juni geplant. Die Bauarbeiter sind jetzt auf eine Überraschung gestoßen. 
Arbeiten für Berger Seeabstieg: Plötzlich taucht eine Spundwand auf
In der Corona-Krise ist der Fernseher das Fenster zur Welt
Für viele Menschen ist der Fernseher Kontaktmittel zur Außenwelt – während der Corona-Krise mehr denn je. Umso problematischer, wenn er nicht funktioniert. Da machen die …
In der Corona-Krise ist der Fernseher das Fenster zur Welt
Abo mit Überraschungsblumen: Pflanzenhändler sind kreativ in der Not
Die Corona-Pandemie hat auch für Blumenhändler Konsequenzen. Doch Not macht erfinderisch: Barbara Stiegler aus Weßling beispielsweise bietet ein Abo für eine Blumentüte …
Abo mit Überraschungsblumen: Pflanzenhändler sind kreativ in der Not

Kommentare