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Coole Jungs: Während Julius Höfer (2.v.l.) und Bene Doranth (2.v.r.) Gold holten, freuten sich Max Hauser (r.) und Harry Schlegel (l.) über Bronze.

Beachvolleyball

Gold und Bronze für Herrsching

Herrsching - Bei der Bayerischen Beachvolleyball-Meisterschaft in Augsburg dominierten die Männer aus Herrsching das Geschehen. Sie holten Gold und Bronze.

Ihrer Favoritenrolle gerecht geworden sind am Wochenende Herrschings Beachvolleyball-Asse Benedikt Doranth und Julius Höfer. Das an Nummer eins gesetzte GCDW-Duo siegte bei der Bayerischen Beachvolleyball-Meisterschaft in Augsburg. Für Doranth war es der dritte Titel (zuvor zweimal mit Max Hauser), für Höfer war es die Titelpremiere. Mit Platz drei für Max Hauser/Harry Schlegel räumte der GCDW Herrsching noch eine weitere Medaille ab. 

1500 Zuschauer in der rappelvollen Arena auf dem Rathausplatz der schwäbischen Metropole sorgten für „geile Stimmung“, sagte Doranth. Wie die Finalgegner Fabian Wagner/Konstantin Schmid marschierten auch Doranth/Höfer ohne Satzverlust ins Finale. Dort setzte sich schließlich das Team durch, welches den größeren Aufwand betrieben hatte. Durchgang eins ging etwas überraschend an das Duo aus Grafing (21:14). „Da haben sie richtig Gas gegeben“, stellte Doranth überrascht fest. Doch die Ammersee-Beachboys blieben cool und holten sich mehr als souverän den zweiten Satz (21:11). Auch weil die Gegner ihr Level nicht halten konnten. Im Tie-Break spielten dann beide Teams auf Augenhöhe. Bis zum 9:9 konnte sich kein Duo einen Vorteil verschaffen. Dann drehte Blocker Höfer – der gebürtige Augsburger war der einzig titellose Spieler im Finale – so richtig auf. Das Duo aus Grafing hatte nichts entgegenzusetzen. Nach dem 15:9 kannte der Jubel keine Grenzen mehr. 

Auch Max Hauser schaffte mit seinem Partner Harry Schlegel den Sprung aufs Treppchen. Im kleinen Finale schlugen Hauser/Schlegel die an Nummer drei gesetzten Lennart Kroha/Florian Schweikart (Zirndorf/Augsburg) mit 2:0 Sätzen. Mit Platz drei zeigte sich Hauser angesichts des betriebenen Aufwands „total zufrieden“. Bereits im Viertelfinale am Samstagabend war es zum Duell zwischen Doranth/Höfer und Hauser/Schlegel gekommen. Sticheleien gab es vor der Partie nicht, versicherten beide. „Wir waren vorher gemeinsam beim Asiaten. Wir haben genau darauf geschaut, dass die beiden dasselbe essen wie wir, damit wir keinen Nachteil haben“, meinte Doranth schmunzelnd. Vor allem an Höfer im Block (Doranth: „Da ist er eine Macht.“) verzweifelte Hauser ein ums andere Mal. Letztlich siegten Doranth/Höfer 2:0 (21:15, 21:15). Über die Lucky Loser-Runde kamen Hauser/Schlegel noch ins Halbfinale, wo sie dem späteren Zweitplatzierten Schmid/Wagner unterlagen. Dennoch: Mit Platz eins und drei fuhr der Ammersee-Klub das beste Meisterschaftsergebnis überhaupt ein.

Dirk Schiffner

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