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Großeinsatz im Autohaus: Eine Computeranlage hat am Freitag Probleme bereitet und Dämpfe abgesondert.

Großeinsatz wegen eines Akkus

Starnberg - Ein Großeinsatz bei BWM in Starnberg hielt am Freitagvormittag halb Starnberg in Atem.  Aus einer Computeranlage waren Dämpfe ausgetreten.

Weil der Leitstelle zunächst nicht klar war, um was es genau geht, wurde ein Alarm für einen Gefahrgutunfall mit mehreren Verletzten ausgelöst. Die Starnberger Feuerwehr und Helfer aus umliegenden Gemeinde sowie zahlreiche Rettungswagen bis aus München und Wolfratshausen wurden im Starnberger Gewerbegebiet zusammengezogen. Tatsächlich war einer von 20 Akkus im Serverraum (unterbrechungsfreie Stromversorgung, USV) des Autohauses defekt, alle Akkus überhitzten und hatten Dämpfe freigesetzt. Die Feuerwehr brachte das Teil ins Freie und lüftete das Gebäude durch. Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus. Der Geschäftsbetrieb ging nach kurzer Zeit weiter.

Mehrere Menschen klagten über leichte Atemwegsreizungen. Am Ende wurden zwölf Mitarbeiter vorsorglich ins Krankenhaus gebracht - allerdings zur Dokumentation, nicht zu einer intensiven Behandlung. Alle untersuchten Mitarbeiter konnten nach kurzer Zeit an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Alle Beteiligten sind froh, dass es zu keinen weiteren Schäden gekommen ist. Das Autohaus dankte allen Helfern.

Der Einsatz sorgte für lange Staus, da mehrere Straßen blockiert waren. Am Mittwoch hatte die Feuerwehr es im Gebäude daneben mit einem ähnlichen Fall zu tun - auch dort war ein Akku defekt und qualmte.

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