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Auf diesen Moment haben sie hingearbeitet: Der Umweltbeauftragte der evangelischen Gemeinde, Helmut von Krach t (oben), montierte gestern den „Grünen Gockel“ an die Christuskirche. Mit dabei waren  Pfarrer Klaus Firnschild-Steuer, Dr. Frank Höpner, Sabine Karmazin, Pfarrer Gerhard Monninger von der Landeskirche, Kerstin Steuer und der Gautinger Umweltmanager Wilhelm Rodrian (v.l.).

Evangelische Gemeinde

Ein Gockel für Gauting

Aufbruchstimmung für den „Grünen Gockel“ an der evangelischen Christuskirche Gauting: Der Umweltbeauftragte Helmut von Kracht montierte die Plakette der Landeskirche für umweltgerechtes Handeln an der Fassade. Ein 20-köpfiges Team hatte zuvor mit Pfarrer Klaus Firnschild-Steuer und dessen Frau Kerstin in nur eineinhalb Jahren eine Gautinger Umwelterklärung erarbeitet.

Gauting – Der Pfarrer und seine Frau hatten die Idee vom „Grünen Gockel“ von ihrer früheren Gemeinde Heroldsberg ins Würmtal mitgebracht, erzählte Dr. Frank Höpner beim Gottesdienst in der Christuskirche. Unter der Regie von Krachts hatte ein ehrenamtliches Team die Leitlinien für umweltgerechtes, nachhaltiges und soziales Wirtschaften erarbeitet. Mit dabei waren Pfarrerin Andrea Borger und Sabine Karmazin, aber auch die Jugend vom TJUB-Café und die Erzieherinnen des evangelischen Kindergartens. Denn schon die Drei- bis Vierjährigen „werden so spielerisch mit Umweltschutz vertraut“, sagt der Großvater und Arzt Höpner.

Professionell hätten der Umweltmanager der Gemeinde, Wilhelm Rodrian, aber auch Christiane Lüst vom Öko & Fair-Umweltzentrum den Prozess begleitet. Man kümmere sich um Biodiversität, um Nachhaltigkeit im Bereich Wasser und Abwasser sowie beim Strom, um den Kräutergarten und die erst frisch gestreute Wildblumen-Wiese, erläuterte Höpner das Engagement.

Gebote der Nachhaltigkeit oder „Wir achten das Lebensrecht der Menschen in anderen Regionen der Welt, das Lebensrecht künftiger Generationen“ hatte die Landeskirche vorgegeben. Denn: „Wir wollen was tun“, betont Höpner vom Umweltteam – auch mit Komposthaufen oder Blumenkästen für Insekten. „Vielleicht treffen sich ja irgendwann ’mal zwei Regenwürmer am nahen Gautinger Bahnhof und erzählen sich: „Die Arbeit des Grünen Gockels an der Christuskirche ist gar nicht so schlecht“, scherzte Höpner.

Die CO2-Emissionen der Liegenschaften wie des Pfarrhauses seien im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Prozent gesenkt worden, ist in der gedruckten Umwelterklärung nachzulesen. Der frühere Stockdorfer Pfarrer Gerhard Monninger, heute Umweltbeauftragter bei der Landeskirche, hatte den Gautinger Prozess als erfahrener „Auditor“ (Wirtschaftsprüfer) betreut. Nach Tutzing ist Gauting die zweite evangelische Kirchengemeinde mit dem „Grünen Gockel“ im Landkreis, freute sich Monninger. Auch Starnberg mache sich auf den Weg. Denn mit einem „bescheideneren Lebensstil“ könne letztlich jede und jeder etwas für den „Grünen Gockel“ tun. Für die anschließende Feier im Walter-Hildmann-Haus hatte Kerstin Steuer eigens goldgelbe, aber auch grüne „Gockel“ gebacken – aus Salzteig mit duftenden Provence-Kräutern.

Von Christine Cless-Wesle

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