Freuen sich über die neuen Spiele: Rektorin Petra Fromm (hi.v.l.), Konrektorin Karin Dornauer, Lehrerin Bettina Nickl und die Klasse 4g. Foto: fkn

Grundschüler erschaffen ein Spieleparadies

Söcking - Große Freude in der Söckinger Grundschule: Die Kinder haben in der Woche vor den Herbsferien eine komplette Ausstattung für ein Spielzimmer gewonnen.

Die Söckinger Grundschule hatte sich an dem Aufruf der Initiative „Spielen macht Schule“ beteiligt und ein Konzept für ein Spielzimmer entwickelt. „Wichtig für uns war, dass das Zimmer für alle Kinder genutzt wird“, erklärt Rektorin Petra Fromm. „Spielen unterstützt die Entwicklung vieler wichtiger Kompetenzen. Teamfähigkeit, Konzentration und das Einhalten von Regeln werden durch das Spielen gefördert.“

Zusammen mit Konrektorin Karin Dornauer, Lehrerin Bettina Nickl und der Unterstützung des Fördervereins wurde ein Konzept erstellt, das alle 250 Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern und Senioren, die die Schule unterstützen, einbezieht. Mit Erfolg: Die Präsentation des Spielzimmers sorgte bei der Fachjury für Begeisterung, aber vor allem auch bei den Kindern: „Das ist ja ein richtiges Spieleparadies“, freute sich ein Zweitklässler. Die jungen Schüler konnten es kaum erwarten, das Zimmer nach den Herbstferien endlich einweihen zu dürfen.

Die Initiative „Spielen macht Schule“, die den Wettbewerb zu dem Spielzimmer veranstaltet hat, wurde 2007 vom Verein „Mehr Zeit für Kinder“ und dem „ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen“ ins Leben gerufen. Sie fördert das klassische Spielen an Schulen und wird von den 16 Kultusministerien unterstützt. Prof. Manfred Spitzer vom ZNL in Ulm ist davon überzeugt, dass Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots seien und Spielen und Lernen keine Gegensätze darstellten. Im Gegenteil, Spitzer: „Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel.“

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