Gunther Strobl ist neuer Leiter des Hauses der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching.

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Herrsching - Nach dem plötzlichen Tod von Direktor Dr. Wulf Treiber ist Gunther Strobl aus Breitbrunn nun der neue Leiter des Hauses der bayerischen Landwirtschaft. Er ist an der Rieder Straße in Herrsching kein Unbekannter.  

Der neue Leiter im Haus der Bayerischen Landwirtschaft ist ein alter Bekannter an der Rieder Straße. Von 1998 bis 2010 war der 50-jährige Agrar-Diplomingenieur Gunther Strobl in der Bildungseinrichtung des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) am Ammersee tätig (wir berichteten). 2010 wechselte er in die Landesgeschäftsstelle des Bildungswerks im Generalsekretariat des BBV in München. Strobl ist künftig Schnittstelle von Bildungswerk und und Bildungshaus, zwar wird er die Geschäftsführung des Bildungswerks in München abgeben, aber „ich bleibe Leiter des Bereichs Qualifizierung und Bildung“. Damit tritt der gebürtige Mittelfranke in die Fußstapfen seines Vorgängers Direktor Dr. Wulf Treiber, der wie berichtet plötzlich und unerwartet 61-jährig im November verstorben ist.

Treiber war mehr als 25 Jahre Leiter der BBV-Bildungsstätte am Ammersee, seit 2000 war er Bildungsreferent in München und seit 2003 Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Landjugend im BBV. Treiber hatte diese Dreifachbelastung einmal als „elektrisierend“ beschrieben.

Der Breitbrunner Strobl, Vater von drei Kindern, eines schon erwachsen, übernimmt ein modernes Tagungshaus, das auf eine fast 70-jährige Geschichte zurückblickt. Einst als Bauern- und Bäuerinnenschule gegründet, dann lange Zeit Bildungsstätte des Bayerischen Bauernverbandes (BBBV) und heute modernes Haus der bayerischen Landwirtschaft, zeichnet die Einrichtung seit jeher ein Angebot im besonderen Maße aus: der regelmäßige Grundkurs. Der ehemalige Bauernpräsident Gerd Sonnleitner hat ihn besucht, Treiber war vor 40 Jahren mit 21 Jahren Teilnehmer gewesen und auch Strobl hat den Kontakt zur Bildungsstätte über den Grundkurs gefunden – allerdings nicht als Teilnehmer, sondern als Student in Weihenstephan, der mit den Grundkursen im Austausch war. Strobl will diese Tradition pflegen und zeitgemäß weiterentwickeln. Nur Direktor nennt er sich nicht mehr, „ich bin der Leiter“. Erst am Samstag war er bei einem Ehemaligen-Treffen in der Herrschinger Einrichtung. Eine dieser Ehemaligen habe dort gesagt, „nach Herrsching zu kommen, ist ein bisschen wie nach Hause kommen“. Strobl konnte dies nur bestätigen. Ihm geht es genauso.

Der Breitbrunner wurde am 11. Januar mit sofortiger Wirkung zum Leiter des Tagungshauses berufen. „Ich bin da. So richtig ins Tagesgeschäft werde ich aber erst ab April eingreifen“, sagt er. Bis dahin ist auch der durch einen Wasserschaden ruinierte Saalboden wiederhergestellt. „Bis zum Neujahrsempfang der Gemeinde Herrsching Anfang April wird er saniert sein.“ Strobl ist sich da sicher.

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