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Fünf Schülerinnen und ein Schüler des Pro-Seminars Integration: (v.l.) Philipp Wondra, Laura Vermeulen, Sila Ünal, Juliana Heizer, Johanna Krapf und Hannah Kühberger. 

Christoph-Probst-Gymnasium

Ausstellung bringtneue Erkenntnisse

Schüler des Pro-Seminars „Integration“ haben im Gilchinger Christoph-Probst-Gymnasium eine Ausstellung organisiert. Mit Erfolg. 

Gilching – Das Thema ist schwierig, doch die Schüler des Pro-Seminars „Integration“ am Christoph-Probst-Gymnasium hatten keine Berührungsängste: Im Mehrzweckraum der Schule konzipierten sie mit Unterstützung der Organisation Pro-Asyl eine Ausstellung zum Thema Flucht, Asyl und Integration. Der Titel: „Integriert – Ignoriert“.

Auf insgesamt 20 Plakaten wurden Fluchtwege und Hintergründe aufgezeigt, es ging um den Umgang der EU mit den Flüchtlingen und auch die Bürokratie. Im Nachgang stand Eva Ott, Sprecherin des Gilchinger Asyl-Helferkreises, parat. Sie beantwortete Fragen zur Arbeit und den Problemen der Helferkreise, den Herausforderungen der Integration. Abschließend erzählten Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan von ihrer Heimat und schilderten Erlebnisse ihrer Flucht.

Besuchen durften die Ausstellung alle zehnten Klassen, fünf an der Zahl. „Zwei Lehrer der elften Klasse haben dann auch noch angefragt“, berichtet Schülerin Hannah Kühberger. Insgesamt sahen an die 150 Schülerinnen und Schüler die Ausstellung, immer in Gruppen von bis zu 30 Personen.

„Wir waren schon ein bisschen aufgeregt“, berichtet Hannah Kühberger. Schließlich herrsche jetzt doch eher Ernüchterung, was das Thema angehe, „der Hype von 2015 ist vorbei“. Letztlich waren die insgesamt sechs Teilnehmer des Pro-Seminars ums Lehrerin Karin Degenhart dann aber überrascht, wie konzentriert die Schüler die Stellwände betrachteten und dann den Vorträgen von Eva Ott und den beiden Flüchtlingen lauschten. „Auch das Feedback ist sehr positiv ausgefallen“, berichtet Hannah Kühberger. „Viele Schüler haben uns im Anschluss bestätigt, dass die Ausstellung ihnen neue Erkenntnisse und Sichtweisen gebracht hat.“  hvp

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