Studio-Treff mit dem Rockstar: Teilnehmer des Studium generale am Tutzinger Gymnasium haben den Menschen Peter Maffay besser kennen gelernt. Foto: Jaksch

Den Menschen Peter Maffay kennen gelernt

Tutzing - Eine Stunde hatten die 23 Tutzinger Gymnasiasten Zeit, um Rockstar Peter Maffay mit Fragen zu löchern. Das nutzten die Teilnehmer des Studium generale ausgiebig, bevor ihr Gastgeber zum nächsten Termnin aufbrechen musste.

Die Schüler erfuhren in dem Gespräch in Maffays Studio von seinen rumänischen Wurzeln und dass sein richtiger Nachname Makkay lautet. Für seine Karriere änderte er den in das für Deutsche eingängiger klingende Maffay.

Zur Musik sei er bereits im Alter von 13, 14 Jahren geklommen, erzählte der Rockstar. Schon damals habe er Kneipentouren gemocht, bei denen er mit Freunden Gitarre spielte und sang. „Ich liebte sehr früh schon die Auftritte, den Life-Style der 60er Jahre, wir haben die Musik früh gespürt und mochten die weiblichen Groupies.“ Wie wurde er bekannt? „Damals suchten sie junge Menschen wie mich, die Schlager singen konnten“, berichtete Maffay.

Was ihn dazu veranlasst habe, eine Stiftung zu gründen, wollte ein anderer Schüler wissen. „Sich als Musiker positionieren, vernetzen, Musik für Charity zu nutzen. Die Stiftung Tabaluga ist das Beste, was in 40 Jahren Musik passiert ist“, sagte Maffay. Und die Tabaluga-Figur, danach hatte eine Schülerin gefragt, sei entstanden, weil die die Stiftung einen Glücksbringer, ein Liebes- und Freundschaftssymbol und gleichzeitig eine Art Märchengestalt gebraucht habe.

Ob er noch Lampenfieber vor seinen Auftritten verspüre, wollte ein Schüler wissen. „Oh ja. Lampenfieber ist immer da, wenn es auf die Bühne geht. Ohne Lampenfieber gäbe es dort auch kein Knistern - und das will man ja erzeugen.“

Auf seine Hobbys angesprochen, nannte Maffay die Landwirtschaft auf seinem privaten Bauernhof und das Training für die körperliche Fitness. Und was bedeutet ihm die Musik? „Alles. Sie ist wie Essen und Trinken. Wie Medizin, wenn es einem schlecht geht. Alles Schöne dieser Welt.“

Maffays Mitarbeiter Albert Luppart, Geschäftsführer der Stiftung, führte die Schüler abschließend in die Katakomben der Studios. Tontechniker Hans Gemperle und Gitarrist Peter Keller erklärten den Schülern die verschiedenen Techniken und gaben ihnen Hörproben von unterschiedlichen Einstellungen am Mischpult.

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