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Alles, was schmoren kann, liegt vor dem Haus.

Feuerwehreinsatz

Küche komplett ausgebrannt

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Herrsching - Das Essen ist fast fertig, das Fett heiß. Plötzlich fängt die Küche Feuer. Die Bewohnerin, die Montagmittag an der Schmidschneiderstraße gerade in ihrem Bungalow am Herd stand, kann sich und ihren Hund retten, die Küche brennt komplett aus. Zwei Stunden braucht die Feuerwehr, um das Feuer zu löschen.  

Und das ausgerechnet vor Weihnachten: In einem Bungalow an der Schmidschneiderstraße in Herrsching ist gestern Mittag eine Küche komplett ausgebrannt. Das Haus ist erstmal nicht bewohnbar. Ausgelöst worden war das Feuer daurch heißes Fett, sagt Herrschings Kommandant Daniel Pleyer. Mit 20 Mann war er vor Ort, zusätzlich kamen Einsatzkräfte aus Frieding und Erling, denn die Meldung hieß: Zimmerbrand mit Person in Gefahr. Die Bewohnerin, die das Feuer auch gemeldet hatte, wurde aber nicht verletzt.

Einsatzkräfte aus Herrsching, Frieding und Erling waren vor Ort.

Sie war mit ihrem Schäferhund allein in dem Bungalow, als das Unglück geschah. Sie konnte sich und den Hund  schnell in Sicherheit bringen, während von der Küche nichts mehr übrig blieb. „Es muss sehr heiß gewesen sein“, sagt Pleyer, denn die Kunststofffenster und die Terrassentür seien schon rausgeflogen gewesen, als die Feuerwehr eintraf. Zwei Stunden brauchten die Einsatzkräfte, um den Brandherd zu sichern. Da so viel Kunststoff verbrannt ist, sei der Bungalow, in dem normalerweise fünf Personen und der Hund lebten, für die nächste Zeit nicht bewohnbar.

 Die beiden Einliegerwohnungen im Keller und in einem Anbau, in denen jeweils eine Person gemeldet seien, seien nicht betroffen, so Pleyer. Der Sachschaden sei schlecht einzuschätzen, „das ist reine Spekulation“ so Herrschings Kommandant. Obwohl er angesichts der Tatsache, dass die 42-Jährige nicht verletzt wurde, davon ausgehen könne, dass sie nicht versuchte das Feuer mit Wasser zu löschen, weist Pleyer ausdrücklich darauf hin, heißes Fett niemals mit Wasser zu löschen.

Um die Frau und den Hund haben sich zunächst Nachbarn gekümmert.

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