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Vollgas für Herrsching: Nicolai Grabmüller freut sich auf seine neue Aufgabe am Ammersee.

Volleyball

Ein Ösi für Herrsching

Herrsching - Volleyball-Bundesligist TSV Herrsching hat einen neuen Mittelblocker. Der Mann ist zwei Meter groß, Nationalspieler und kennt sich mit Lederhosen aus.

Am heutigen Dienstag starten die Volleyballer des TSV Herrsching in die Vorbereitung zur neuen Saison. Nun verkündete der selbst ernannte Geilste Club der Welt den vierten und zugleich letzten Neuzugang: Mit dem österreichischen Nationalspieler Nicolai Grabmüller wird die Reihe der Mittelblocker (neben Roy Friedrich und Peter Ondrovic) komplettiert. Der 20-Jährige ist ein Versprechen in die Zukunft. 

„Nicolai ist ein junger, ambitionierter Spieler, bei dem wir sehr viel Potenzial sehen. Ich bin mir sicher, dass er sich über die gesamte Saison Schritt für Schritt entwickeln wird. Wir sind froh, so ein Talent in unseren Reihen begrüßen zu dürfen“, sagte Trainer Max Hauser. Grabmüller selbst freut sich auf die neue Herausforderung, immerhin ist es seine erste richtige Profistation. „Ich habe den Verein schon seit längerem verfolgt und war letzte Saison auch schon bei Heimspielen zum Zuschauen da. Für mich ist es etwas ganz Besonderes, mit Spielern wie Patrick Steuerwald, Ferdinand Tille und Co. jetzt gemeinsam auf dem Feld zu stehen. Ich freue mich auf diese Herausforderung und werde mein Bestes geben.“ 

Für sein Heimatland Österreich spielt der Zwei-Meter-Mann bereits in der Nationalmannschaft. Teammanager Fritz Frömming zeigte sich doppelt erfreut über die Neuverpflichtung aus dem Nachbarland: „Nicolai ist ein Spieler mit Potenzial für die Zukunft. Außerdem gab es keinen bayerischen Mittelblocker mehr auf dem Markt und wir brauchen ja jemanden, der sich mit Lederhosen auskennt.“ 

Neben dem Australier Luke Smith (2014/2015) sowie den aktuellen Kaderspielern Peter Ondrovic (Slowakei), Jan Pokernik (Slowenien) und dem US-Boy Matt Tarantino ist Grabmüller der fünfte Ausländer in der Geschichte des GCDW Herrsching. Am 22. Oktober startet die Volleyball-Bundesliga in die neue Saison, für Herrsching ist es die dritte Erstliga-Spielzeit – und vermutlich letzte in der Nikolaushalle. Los geht’s mit einem Heimspiel gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen. Eine Woche später reist das Hauser-Team zum TV Rottenburg.

Dirk Schiffner

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