Britisches Kabinett billigt Entwurf für Brexit-Abkommen mit EU

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Die Gauben fallen zwar weg, aber an Höhe und Masse hat sich auch in den neuen Plänen nichts verändert.

Henle-Grundstück

Auch im dritten Anlauf zu groß

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Aller guten Dinge sind drei, sagt man so. Im Falle des ehemaligen Henle-Grundstücks an der Seestraße kann von gut kaum die Rede sein. Zum dritten Mal hat der Bauausschuss Herrsching das Vorhaben abgelehnt. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Anträgen ist das Landratsamt als Genehmigungsbehörde diesmal aber der Meinung, dass sich das Vorhaben in die Umgebungsbebauung einfüge.

Herrsching – Auch wenn der Bauträger auf Dachgauben verzichtet und Dachflächen so weit heruntergezogen werden, dass das Gebäude als dreigeschossig erscheint, bleibt es in den aktuell vorgelegten Plänen viergeschossig. An Grundfläche (390 Quadratmeter) und Firsthöhe (14 Meter) ändert sich nichts. „Es ist ein Hochschaukeln der inneren Bebauung für sündhaft teure Wohnungen. Da kann ich nicht zustimmen“, sagte Gertraud Köhl (Grüne). Es gebe keinen Bezugsfall an der Seestraße, fand auch Christiane Gruber (BGH). Aber im Geviert mit der Bebauung an der Mühlfelder Straße schon, erklärte Oliver Gerweck vom Bauamt. Diese liegt für die Gemeinderäte im Bauausschuss aber viel zu weit weg. Die Seestraße habe eine trennende Wirkung. Mit dieser Begründung lehnte der Bauausschuss das Vorhaben am Mittwoch deshalb erneut ab.

Das einzig Gute an der Planung sei die Gewerbeeinheit, meinte Johannes Puntsch (FDP). Er hatte von Anfang an darauf bestanden, dass die beiden Baukörper nicht allein für Wohnen verwendet werden dürften. In der aktuellen Planung sind nun tatsächlich zwei Wohnhäuser mit 21 Wohnungen und eine Werbeeinheit vorgesehen. Die notwendigen 42 Stellplätze werden in einer Tiefgarage nachgewiesen, beziehungsweise gibt es zwei Stellplätze im Südwesten des Grundstücks.

Resigniert lehnte sich Willi Welte (CSU) in seinem Stuhl zurück. Er habe wegen der Planung an der Seestraße einen Termin im Kreisbauamt erbeten und keinen bekommen, erzählte er. Der Bauträger aber wurde zweimal abgelehnt, dürfe dann ohne Weiteres im Landratsamt vorsprechen, „und wir sollen das nun absegnen“. Welte fragte sich laut, weshalb es überhaupt einen Bauausschuss gebe, wenn Gemeinderäte nicht einmal beim Kreisbauamt vorsprechen könnten und die Genehmigungsbehörde am Ende auch noch am Ausschuss vorbei entscheide. Sollte das Landratsamt den aktuellen Plänen zustimmen, ist es in der Tat genau so. Denn der Ausschuss war einstimmig der Meinung, dass sich dieses Vorhaben so nicht in die Bebauung an der Seestraße einfügt. Durch die Terrassenausschnitte wirkten die neuen Pläne noch immer viergeschossig. Das letzte Wort hat das Landratsamt.

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